"Solange das achtjährige Gymnasium nicht so weit verbessert ist, dass es von den Eltern, den Schülern und der Lehrerschaft akzeptiert wird, sollte G-9 bedarfsdeckend angeboten werden", begründen Zürn und Fostiropoulos ihre Anfrage an die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung.
G-9: Was können Stadt und Land tun?
Das Land gewähre im Rahmen eines Schulversuchs nur einigen Gymnasien G-9-Klassen. Im Mai 2013 hätten deshalb in Karlsruhe 30 Bewerbungen für einen G-9-Platz abgelehnt werden müssen, so Die Linke weiter. "Das schafft nur weiteren Frust bei Eltern, Schülerinnen und Schülern", so Zürn und Fostiropoulos.
Von der Stadtverwaltung möchten sie daher wissen, wie sich die Nachfrage nach G-9-Plätzen in Karlsruhe entwickeln wird und welche diesbezüglichen Signale die Stadtverwaltung aus der Elternschaft, den Elternvertretungen und den Grundschulen erhalten hat. Was kann die Stadt tun, was müsste das Land tun, um G-9-Klassen bedarfsdeckend anzubieten, ist eine weitere Frage der Stadträte. Zudem möchte die Linke von der Stadtverwaltung wissen, wie sie zu dem Vorschlag des Gesamtelternbeirats der Schulen in Karlsruhe steht, G-9-Züge oder deren Alternativen in Karlsruhe flächendeckend anzubieten.
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