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Karlsruhe: G9-Kritik: Karlsruher SPD rügt CDU-Stadträte

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G9-Kritik: Karlsruher SPD rügt CDU-Stadträte

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    Der Bundestagskandidat der SPD Karlsruhe: Parsa Marvi
    Der Bundestagskandidat der SPD Karlsruhe: Parsa Marvi Foto: (ps)

    "Es ist schon ein starkes Stück, wenn sich gerade die CDU heute über ein zu geringes Angebot von G9-Plätzen an Karlsruher Gymnasien beschwert", so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt, Parsa Marvi.

    Schließlich habe die CDU das achtjährige Abitur (G8) gegen den Willen zahlreicher Schulen und Eltern mit einer ihrer berüchtigten "Basta-Entscheidungen" durchgesetzt. "Dreistigkeit ist keine Tugend", findet der Sozialdemokrat und rät zu einer Rückbesinnung auf die Tatsachen.

    Zwar räumt Marvi ein, dass die gegenwärtige Situation im G9-Angebot alles andere als erfreulich sei. Jedoch gehe dies vor allem auf das "rücksichtslose Durchregieren der ehemaligen CDU-geführten Landesregierung" zurück, die mit der unüberlegten Einführung von G8 ein folgenschweres Problem für die baden-württembergische Bildungspolitik geschaffen hat. "Grün-Rot hat nun die Suppe auszulöffeln, die die CDU den Menschen in Baden-Württemberg erst eingebrockt hat", betont Marvi und empfiehlt: "Die CDU ist gut beraten, beim Thema G9 zumindest etwas Zurückhaltung zu zeigen, wenn Selbstkritik offenbar zu viel erwartet ist."

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