Dennoch: Der Aufstieg bleibt für das Team von Daniel Thioune auch im zweiten Jahr nach dem Relegations-Drama gegen Bochum das Ziel.

Daher war Trainer Daniel Thioune richtig, richtig glücklich nach dem 2:1-Erfolg der Düsseldorfer in Paderborn. „Dieser Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen“, so der Fortuna-Coach. Dieser erste Sieg in der Liga, der eine Aufwärtstendenz erkennen ließ, brachte vor allem eines in die Hauptstadt von NRW: große Erleichterung!
Muslija trumpfte auf gegen Paderborn – Ex-KSC-Talent als Matchwinner
Matchwinner in Paderborn: Ex-KSC Profi Florent Muslija, der erst kürzlich aus Freiburg nach Düsseldorf wechselte. Der im südbadischen Achern geborene und im NLZ des KSC ausgebildete Muslija war der Denker und Lenker des Düsseldorfer Spiels in Paderborn, erzielte zudem das 2:0. Im Fortunen-Team bis zur 75. Minute mit dabei: Tim Rossmann. Auch er wurde beim KSC ausgebildet. Nicht zum Einsatz kam Ex-KSC‘ler Nummer drei im Fortunen-Kader: Matthias Zimmermann.

Der „Mann der Stunde“ beim Aufstiegsaspiranten Düsseldorf: Cedric Itten. Der 28-Jährige brachte es in seinem vierten Pflichtspiel für seinen neuen Klub schon auf drei Treffer. Eine Top-Quote für einen Mittelstürmer. Thioune ist voll des Lobes: „Er hat adaptiert, was diese 2. Liga braucht: Nicht nur glänzen, sondern auch arbeiten.“ Der Eidgenosse Itten kam für 1,5 Mio. Euro Ablöse von den Young Boys Bern.
Thioune wechselt System – und hat Erfolg
Daniel Thioune hatte in Paderborn umgestellt, hatte vier neue Spieler nominiert: darunter auch Außenbahnspieler Rossmann. Zudem änderte Thioune das System, stellte auf eine Dreierkette um.
Unter dem Motto „Fortuna für alle“ öffnen die Düsseldorfer mehrmals die Saison kostenlos die Stadiontore – dieses Mal auch gegen den KSC.
KSC als Angstgegner? Letzter Sieg in Düsseldorf 2016
Dem KSC gelang letztmals im März 2016 ein Erfolg in Düsseldorf. Torschütze des Siegtreffers war der Japaner Yamada in der 75. Minute.

Die Startelf des KSC:
Vollath - Valentini - Thoelke - Gulde - Kempe - Prömel - Peitz - Yamada - Krebs - Sallahi – Diamantakos
Trainer: Markus Kauczinski
Von 54 Pflichtspielen gewannen die Badener 18, remis endeten 15 Begegnungen.
Historie: Allofs und Hennings trafen am häufigsten gegen Karlsruhe
Bester Vorlagengeber bei der Fortuna ist aktuell Shinta Appelkamp mit vier Assists. Die meisten Treffer gegen den KSC markierte Thomas Allofs, gefolgt von Rouwen Hennings. Allofs erzielte fünf, Hennings markierte für die Fortuna vier Treffer gegen den KSC. Hennings trug später auch das Trikot der Badener.
Schwächephase Fortuna, Stärkephase KSC: Die Zahlen im Vergleich
Die Düsseldorfer kassierten die Hälfte ihrer Gegentore in der Schlussviertelstunde. Am treffsichersten waren die KSC-Gastgeber in den 15 Minuten vor dem Halbzeitpfiff.

Wie so oft ist Ex-KSC Profi Gunther „Magic“ Metz der Spieler mit den meisten Einsätzen gegen die Fortuna: Der Rechtsverteidiger lief gegen die Düsseldorfer zehnmal auf.
Diese Spiel wir über eine fehlerfreie Verteidigung entschieden. Konsequentes Angehen des Flankengebers, Attackieren des Gegenspielers vor der Strafraumgrenze, konsequentes Abdecken des Rückraums, alles Eigenschaften, welche unsere Verteidiger immer wieder missen liessen. Düsseldorf bleibt eine der Mannschaften für das obere Tabellendrittel. Ein echter Gradmesser für unsere nicht existierenden Saisonziele.
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