Eigengewächs Tim Rossmann kam in Paderborn zu seinem Zweitligadebüt in der Startelf. KSC Cheftrainer Christian Eichner begründete seine Wahl. "Wir schauen auf Trainingsleistungen und darauf was dem Team nutzt, um unseren Plan umzusetzen", begründete KSC-Cheftrainer Christian Eichner seine Wahl und fügte hinzu: "Er ist der schnellste Spieler im Kader."

hintere Reihe (von links nach rechts): Sportpsychologe Alexander Brink, Torwarttrainer Markus Miller, Rehatrainer Wendelin Wäcker, ...
hintere Reihe (von links nach rechts): Sportpsychologe Alexander Brink, Torwarttrainer Markus Miller, Rehatrainer Wendelin Wäcker, Athletiktrainer Florian Böckler, Christoph Kobald, Daniel O’Shaughnessy, Lazar Mirkovic, Marcel Franke, Felix Irorere, Florian Ballas, Simone Rapp, Tim Breithaupt, Daniel Gordon, Mikkel Kaufmann, Zeugwart Torsten Merkel mittlere Reihe (von links nach rechts): Co-Trainer Sirus Motekallemi, Cheftrainer Christian Eichner, Co-Trainer Zlatan Bajramovic, Malik Batmaz, Philip Heise, Tim Rossmann, Kilian Jakob, Efe-Kaan Sihlaroglu, Sebastian Jung, Stefano Marino, Fabian Schleusener, Marco Thiede, Mannschaftsarzt Dr. Marcus Schweizer, Teammanager Burkhard Reich, Geschäftsführer Sport Oliver Kreuzer vordere Reihe (von links nach rechts): Physiotherapeut Matteo Poppert, Paul Nebel, Leon Jensen, Kyoung-Rok Choi, Luca Bolay, Kai Eisele, Marius Gersbeck, Max Weiß, Kelvin Arase, Marvin Wanitzek, Jerôme Gondorf, Lucas Cueto, Physiotherapeut Johannes Haberlandt | Bild: Thomas Riedel

Der 18-Jährige wirbelte auf der offensiven linken Außenbahn. Der junge Mann war sofort gut im Spiel. Schon in Minute eins warf er sich in ein Duell mit einem Paderborner Abwehrspieler, gewann das - passte sofort zu einem Teamkollegen, doch der wusste das nicht zu nutzen.

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Nur drei Zeigerumdrehungen danach: Wieder eine mutige, starke Aktion. Rossmann erkämpfte sich am linken Flügel den Ball, flankte - die Kugel kam zu Neuzugang Mikkel Kaufmann. Der stand fünf Meter vor dem Gästegehäuse, zentral, völlig frei und unbedrängt - und schoss den Paderborner Keeper an. Rossmann trat selbstbewusst auf, hatte keine Scheu vor irgendeinem Zweikampf.

"Er hat seine Sache sehr anständig gemacht"

Die Zweikampfbilanz belegt das: 67 Prozent seiner Duelle mit einem Paderborner gewann er. Stark für einen Offensivspieler. Dennoch wurde der Youngster aus Bietigheim-Bissingen ausgewechselt.

Die Junioren Tim Rossmann und Adrian Freiwald sind auch mit nach Österreich gereist.
Die Junioren Tim Rossmann und Adrian Freiwald waren auch mit ins Trainingslager nach Österreich gereist. | Bild: Mia

Eichner zu dieser Entscheidung: "Mit zunehmender Dauer kam über die Seite von Tim, über den Paderborner Julian Justvan, viel Druck auf uns. Wir hatten das eine oder andere defensive Problem." Daher habe er reagiert. "Man darf nicht vergessen, Tim hat die ersten zehn Tage der Vorbereitung aus Krankheitsgründen verpasst", ergänzte der KSC Coach, um dann ein verdientes Lob auszusprechen: "Er hat seine Sache sehr, sehr anständig gemacht."

Rossmann, am 11. 11. 2003 geboren, wechselte im Sommer 2019 in die Jugendabteilung des KSC. In der B- und A-Jugendbundesliga erzielte der 182 Zentimeter große, technisch starke Rossmann in 39 Einsätzen zwölf Tore. Als er einen Profivertrag bis 2024 signierte, sagte er: "Ich freue mich, bin stolz und glücklich, beim KSC meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben."

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Er versprach: "Ich werde Gas geben und will in jedem Training und jedem Spiel hundert Prozent reinhauen, damit ich so viele Minuten wie möglich sammeln kann."

Der 18-Jährige kommt aus einer Familie, in der der Fußball einen hohen Stellenwert einnimmt. Rossmann, der auch schon in der deutschen U19 Nationalelf zum Einsatz kam, ist der Sohn von Dr. Alexander Rossmann - und der ist Vorstandsmitglied beim Oberligisten FSV Bietigheim-Bissingen.