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Karlsruhe: KSC-Fazit: Welche Erkenntnisse konnte Christian Eichner vor Weihnachten noch sammeln?

Karlsruhe

KSC-Fazit: Welche Erkenntnisse konnte Christian Eichner vor Weihnachten noch sammeln?

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    KSC-Training am Donnerstag, 15. Dezember.
    KSC-Training am Donnerstag, 15. Dezember. Foto: Michi Anderer

    Beim Karlsruher SC ist Phase eins der Vorbereitung auf die Rückrunde vorüber. Die Profis absolvierten einige Testspiele und viele intensive Trainingseinheiten, ehe es über die Weihnachtsfeiertage frei gab. Daraus ergeben sich einige Erkenntnisse.

    Am 3. Januar geht es für den KSC weiter

    Der Fitnesszustand des Kaders ist richtig gut. Auch, weil alle in der trainingsfreien Zeit gut gearbeitet hätten, so war aus dem Trainerstab zu hören.

    KSC-Training am Donnerstag, 15. Dezember.
    KSC-Training am Donnerstag, 15. Dezember. Foto: Michi Anderer

    Apropos gut gearbeitet: Auch jetzt, für die Tage bis zum Trainingsstart am 3. Januar, gab es Hausaufgaben, die von den Profis zu erledigen sind. Zum Beispiel: Etliche Ausdauerläufe absolvieren.

    Taktische Erkenntnisse? Bei den Testspielen wechselte Trainer Christian Eichner meist zur Hälfte der Spielzeit die taktische Abwehrformation. Von einer Dreier- hin zur Viererkette oder umgekehrt. Daraus resultierte eine Umstellung im Mittelfeld.

    KSC muss immer mindestens ein Gegentor schlucken

    Aber: Ohne Gegentor blieben die Badener dennoch in keiner Testpartie. In Köln bei der Fortuna stand es beim Abpfiff: 1:1. In Bochum gewannen die Badener mit 2:1. In Freiburg wurde 2:3 verloren. Beim französischen Erstligisten Racing Strasburg spielten die Blau-Weißen 1:1.

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    Foto: Mia

    Eichner war zufrieden mit der neu erarbeiteten taktischen Variabilität. "Die Jungs haben das sehr ordentlich gemacht." Offensichtlich war allerdings dann doch, dass sich das Team im 4-4-2 System mit einer Mittelfeldraute am wohlsten fühlt.

    Eines scheint sicher: Trainer Eichner wird bis kurz vor dem Anpfiff der Partie gegen den SC Paderborn seine Taktik geheim halten, um den Coach des SCP, Lukas Kwasniok, möglicherweise zu überraschen.

    Ambrosius bald wieder zurück

    Personelle Erkenntnisse? Der bisherige Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung war heftig könnte aber Makulatur werden, wenn es ernst wird.

    Der Karlsruher Stephan Ambrosius bei einem Spiel.
    Der Karlsruher Stephan Ambrosius bei einem Spiel. Foto: Uli Deck/dpa/Archiv

    Der Reihe nach. Stephan Ambrosius, Leihspieler des Hamburger SV, ist Anfang Januar wieder mit dabei. Der Innenverteidiger musste nach seinem Muskelfaserriss am 5. November  beim 1:4 gegen Holstein Kiel pausieren, steigt Anfang Januar nach rund zwei Monaten wieder ins Teamtraining ein.

    Läuft alles normal, steht Ambrosius gegen Paderborn in der Anfangsformation. Dann: Beim Rückrundenstart ist der im Abwehrzentrum gesetzte Marcel Franke gesperrt. Sobald Franke wieder mitmischen darf, beim Spiel in Magdeburg, geht der Kampf um die Plätze in der Innenverteidigung erst richtig los.

    Kobald und O’Shaughnessy haben wohl das Nachsehen

    Ambrosius und Franke dürften die Nase vorn haben. Sehr zum Leidwesen von Christoph Kobald und Daniel O’Shaughnessy, aber auch Florian Ballas hat wohl Ansprüche auf einen Startelfplatz. Routinier Daniel Gordon bleibt weiterhin der Job des "Ergänzungsspielers."

    Im Angriff musste Mikkel Kaufmann, auch er ist bis Saisonende ausgeliehen, wegen muskulärer Probleme einige Zeit passen. Als er wieder mitwirkte, zeigte er viel Engagement, wollte sich für weitere Startelfeinsätze empfehlen. Fabian Schleusener hat seinen Platz in der ersten Elf sicher.

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