Die Einsatzzeiten von Felix Irorere beim KSC sind gering - vorsichtig ausgedrückt. Die Bilanz in Liga zwei ist bitter: Zwei Einsätze, Dauer nur 56 Minuten. Den Innenverteidiger setzten immer wieder Verletzungen außer Gefecht.

Zudem ist die Konkurrenz im Kampf um die Positionen im Abwehrzentrum der Badener enorm: Christoph Kobald, Daniel O’Shaughnessy, Marcel Franke…. Da bleibt für den 20 Jahre alten Irorere meist nur ein Platz auf der Tribüne. Logisch, dass der in Frankreich geborene Abwehrspieler nach einem neuen Arbeitgeber, bei dem er größere Chancen auf Einsatzzeiten hat, Ausschau hält.

Irorere absolvierte kürzlich beim SV Waldhof Mannheim ein Probetraining. Doch zu einem Vertrag beim Drittligisten reichte es nicht. Jetzt der erneute Anlauf: in Berlin. Irorere spielt ab morgen (Dienstag) bei Hertha BSC vor. Allerdings beim Regionalligateam des Hauptstadtclubs.

Ante Covic ist Trainer der Elf, die in der Regionalliga Nordost auf Position elf steht. Da der 195-Zentimeter-Hüne Irorere beim KSC bis Saisonende unter Vertrag steht, ist eine Leihe nicht möglich. Die Fächerstädter müssten diesen Kontrakt auflösen - eine Abfindung wäre wohl nicht fällig.
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