Die Not mit dem Kot treibt viele Städte zur Weißglut. Nicht nur Karlsruhe debattierte bereits im Gemeinderat über die Tretminen der "treuen Begleiter" - auch das italienische Neapel will dem Ärgernis nun den Garaus machen.

Wie es scheint, hat sich der stellvertretende Bürgermeister Tommaso Sodano dazu aber ein außergewöhnlich aufwändiges Verfahren ausgesucht: Per DNA-Analyse soll es keine Zweifel mehr geben, welcher Hundehalter die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht mitgenommen hat.

Nun, manchmal braucht es ungewöhnliche Methoden um ungewöhnliche Probleme zu lösen. DNA-Analysen für Hundekot gehören jedoch eindeutig nicht in diese Kategorie. Vielleicht sollte sich Tommaso Sodano noch einmal umhören, wie andere Städte den "Hindernislauf" begradigen. Sonst kann man nämlich nur noch sagen: Die spinnen, die Neapolitaner!

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