Von 0 auf 25,87 Prozent hieß es bei der AfD-Premiere im Rahmen der ka-news-Sonntagsfrage im Juni. Die euro-kritische Partei reihte sich damit aus dem Stand hinter der SPD ein, die 27,14 Prozent, und damit die meisten Stimmen, der nicht repräsentativen Umfrage erhielt. Können beide Parteien diese Werte nun im Juli bei der ka-news-Sonntagsfrage wiederholen? CDU/CSU verloren im Juni sechs Prozenpunkte, kann die Union diese Stimmen wieder für sich gewinnen?

Patt zur Bundestagswahl?

In den repräsentativen Umfragen der großen Meinungsforschungsinstitute kommen SPD und AfD indes schlechter weg. Bei der neusten Forsa-Umfrage von Mittwoch, 3. Juli, stürzen die Sozialdemokraten auf 22 Prozent ab. Die AfD erhält 2 Prozent. Während die Grünen bei 14 Prozent liegen, bleibt die CDU/CSU mit 41 Prozent die stärkste Kraft. FDP (5 Prozent), Die Linke (9 Prozent) und die Piraten (2 Prozent) komplettieren das Starterfeld der "großen" Parteien.

Geht man nach den jüngsten Umfragen, scheint ein Patt vorzuliegen. Weder CDU/CSU und FDP noch SPD und Grüne können derzeit mit einer absoluten Mehrheit im Deutschen Bundestag rechnen. Noch haben die Parteien über 75 Tage Zeit für Wahlkampf, um möglichst viele Stimmen bei der Wahl am 22. September auf sich zu vereinen. Auch in der Region läuft der Wahlkampf auch Hochtouren.

ka-news-Sonntagsfrage: Wem gehört Ihre Zweitstimme?

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) warb am vergangenen Dienstag für eine zweite Rheinbrücke. Am kommenden Montag, 8. Juni, macht SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück gleich doppelt Halt in der Region. Während er in Bruchsal ein Sprachförderprojekt besucht, nimmt er in Karlsruhe an einem Unternehmerdialog teil.

Bis zur Wahl am 22. September werden noch einige Spitzenkandidaten in Karlsruhe die Werbetrommel rühren. Bis dahin sind die ka-news-Leser gefragt: Wem gehört Ihre Zweitstimme bei den Bundestagswahlen? Stimmen Sie ab!

Bei der monatlichen ka-news-Sonntagsfrage zur Bundestagswahl stehen alle Parteien zur Auswahl, die entweder aktuell im Deutschen Bundestag vertreten sind oder die bei den repräsentativen Umfragen im Juni (bisher: Februar) auf mindestens drei Prozent gekommen sind. Anders als bei den ka-news-Sonntagsfragen im Februar, März, April und Mai steht seit Juni daher auch die Alternative für Deutschland zur Wahl. Die Umfrage bei ka-news ist nicht repräsentativ.

Hier geht es zum Ergebnis der Sonntagsfrage im Februar, im März, im April, im Mai und im Juni.

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