"Wir haben uns auf die Partie wie bei einem Zweitligaspiel vorbereitet", sagt Christian Eichner auf der Pressekonferenz vor dem Erstrundenduell im DFB-Pokal.

"Spieler sind sich der Situation bewusst"

Ein so seltener Gegner lasse sich allerdings schwer einschätzen. Dennoch sei seine Mannschaft für die TSG Neustrelitz bereit - bereit einen Sieg einzufahren, so der Trainer. "Wir wollen nach den letzten Niederlagen wieder ein Lächeln auf die Lippen der KSC-Familie zaubern."

Pressekonferenz vor erstem Pokalspiel
Christian Eichner ist "respektvoll zuversichtlich". | Bild: Jeremy Gob

Für den Verein ist ein Sieg sowohl wirtschaftlich als auch sportlich wichtig und "ein erster Schritt nach vorne", sagt Eichner. "Die Spieler sind sich der Situation bewusst." Entscheidend sei es in dieser Phase, den Spielern die nötige Ruhe und Zuversicht mitzugeben.

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Mit dieser Haltung will man am Freitag antreten. "Jetzt muss man die Dinge umdrehen - den Wettbewerb wechseln", sagt der KSC-Trainer. Schließlich sei man in dieser Partie als Favorit unterwegs und müsse das Heft in die Hand nehmen.

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"Wir werden mit einer gelungenen Zweikampfführung und Haltung an das Spiel herangehen, einen Sieg einfahren und aus dem etwas mitnehmen." Der Klassenunterschied der beiden Kontrahenten spiele dabei keine wichtige Rolle.

Weiß im Tor, Jensen mit an Bord

Der TSG will der KSC mit dem gebührenden Respekt entgegengetreten: "Ein Sieg wird nur funktionieren, wenn wir 100 Prozent Fokus und Bereitschaft an den Tag legen - und den Unterschied bemerkbar machen."

Diese Bereitschaft will man auch mit der Startelf zeigen. "Es wird heller am Horizont. Leon Jensen wird morgen die Möglichkeit haben, dabei zu sein", teilt der KSC-Trainer mit. Der Mittelfeldspieler habe  ein hartes Jahr hinter sich und soll bald die Gelegenheit bekommen, seine Qualität zu zeigen.

Max Weiß
Max Weiß. | Bild: Thomas Riedel

Im Tor wird Max Weiß stehen. "Er soll vor der Rückkehr von Marius Gersbeck die Chance bekommen, sein Talent zu zeigen", so Eichner. Mit der Leistung von Kai Eisele habe diese Entscheidung nichts zu tun. "Die ganze Mannschaft hat die Gegentore kassiert - Kai hat uns gegen Paderborn am Leben gehalten", betont der Trainer.

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Eine weitere Rückkehr bleibt derweil erstmal aus. "Sebastian Jung wird an diesem Wochenende leider noch nicht dabei sein." Im Training laufe Jung allerdings bereits mit 100 Prozent. "Es wird auch für ihn die nächsten Möglichkeiten in Richtung Kader geben", sagt der Trainer.