Antworten auf diese Fragen gibt es vom Verein bislang nicht. Knapp 1,5 Wochen nach dem Vorfall im Wildpark mit mehreren Verletzten sind die Konsequenzen noch unbekannt. Auf Nachfrage verweist man beim KSC auf eine "in den nächsten Tagen erscheinende Pressemitteilung".

Neue Pressemeldung soll bald kommen

Als Grund werden vom Karlsruher SC (KSC) die aktuellen  Ermittlungen genannt. "Wir können aufgrund der laufenden Ermittlungen leider keine weiteren Informationen herausgeben, werden in den kommenden Tagen aber eine erneute Pressemitteilung veröffentlichen", heißt es vonseiten des Vereins gegenüber ka-news.de. 

Der Verein stellte Strafanzeige gegen Unbekannt und teilte dies in einer Pressemeldung am 15. November mit: "Das Ausmaß der Geschehnisse und insbesondere das Verletzen von Personen stellt für uns das Übertreten einer roten Linie dar. Wir verurteilen die Aktion auf das Schärfste und distanzieren uns hiervon!" so Michael Becker, Geschäftsführer des Karlsruher SC (KSC) damals.

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Wie genau man das Überschreiten der roten Linie in Zukunft vermeiden will, dazu gab es vom Verein keine Informationen. Fragen danach, warum der KSC Banner mit "Raufen, Saufen, Händel suchen"-Slogan genehmigt, die auch als Aufforderung zum Unruhe stiften verstanden werden könnten oder wie solche Aktionen künftig unterbunden werden sollen, wurden nicht beantwortet. 

Welche Kosten kommen auf den KSC zu?

Ebenfalls unklar ist auch der Punkt, ob der KSC die Kosten (erneut) selbst tragen muss oder ob bereits Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Laut Polizei müssten diese Personen gegebenenfalls mit Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

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Der Grund: Nach Angaben der deutschen  Presse-Agentur (dpa) wurden bei dem Vorfall bis zu 15 Stadion-Besucher verletzt, die Polizei bestätigte in einer Meldung zehn Verletzte. Die Ermittlungen führt das Polizeirevier Karlsruhe-Marktplatz:  Zeugen wie auch Geschädigte sollen sich unter 0721/666 33 11 melden.

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