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Karlsruhe: Ort der Entspannung: Städtisches Klinikum eröffnet neue Begegnungsstätte

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Ort der Entspannung: Städtisches Klinikum eröffnet neue Begegnungsstätte

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    Bürgermeisterin Bettina Lisbach und Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Markus Heming eröffnen die Begegnungsstätte bei einer Pressekonferenz.
    Bürgermeisterin Bettina Lisbach und Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Markus Heming eröffnen die Begegnungsstätte bei einer Pressekonferenz. Foto: Yannick Antritter

    Seit dem Frühjahr 2023 baut das Städtische Klinikum Karlsruhe an der Grünfläche verschiedene Sitzgelegenheiten und Sportgeräte auf. Nach und nach finden immer mehr Objekte ihren Weg auf die Begegnungsstätte, zuletzt eine Sitzgruppe. Auch wenn noch wenige Elemente fehlen, wurde der Platz am Mittwoch,  9. August, bei einer Pressekonferenz eingeweiht.

    Was kann man an der Begegnungsstätte tun?

    Bürgermeisterin Bettina Lisbach beschreibt die neue Begegnungsstätte als Ort zum "Kraft schöpfen, in der meist schwierigen Zeit des Klinikaufenthalts." Konkret stehen verschiedene Sitzmöglichkeiten und Sportobjekte zur freien Verfügung.

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    Foto: Yannick Antritter

    Die Tischtennisplatte stand als erstes und ist bereits in Benutzung. In der Mitte des Platzes wurde ein Boule-Platz gebaut, daneben steht ein Schachfeld. Zudem sind auf dem Platz Bänke und ein Waldsofa angebracht.

    Auf dem Waldsofa kann man es sich im Sitzen oder Liegen gemütlich machen, ein Baum bietet Schatten.
    Auf dem Waldsofa kann man es sich im Sitzen oder Liegen gemütlich machen, ein Baum bietet Schatten. Foto: Yannick Antritter

    Bürgermeisterin Lisbach zeigte sich zuversichtlich, dass in Zukunft auch Anwohner des Städtischen Klinikums an dem Platz Gefallen finden könnten.

    Ist das Bauprojekt fertig?

    Die Begegnungsstätte ist noch nicht hundertprozentig fertig, da die Objekte auf dem Platz unabhängig voneinander sind können die bereits stehenden benutzt werden. Eine letzte Sitzgruppe sei bestellt, so Markus Heming, einer der beiden Geschäftsführer des Klinikums, gegenüber ka-news.de. In den Schachfiguren fehle zudem noch der Sand.

    Bürgermeisterin Bettina Lisbach nimmt mit ihrem Läufer das Pferd von Klinikum-Geschäftsführer Markus Heming.
    Bürgermeisterin Bettina Lisbach nimmt mit ihrem Läufer das Pferd von Klinikum-Geschäftsführer Markus Heming. Foto: Yannick Antritter

    Außer dem Platz beinhaltet das Bauprojekt auch einen Raum der Stille, der als Rückzugsort für Patienten, Mitarbeiter und Besucher dienen soll.Der Raum der Stille im neuen "Haus M" stehe aktuell noch leer, in nächster Zeit würde es möbiliert werden, erklärt Pressereferent Oliver Stilz. Wenn der Raum fertig ist werde ein Kunstwerk der Künstlerin Gabriele Wilpers stehen. Wilpers ist keine Unbekannte in Karlsruhe, eines ihrer Kunstwerke steht in der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Mühlburg.

    Wie wurde der Bau finanziert?

    Die Begegnungsstätte im Wer von 28.000 Euro und der Raum der Stille werden komplett durch einen Nachlass finanziert. Dieser stammt vom Ehepaar Max und Elfriede Elzemann. Der bereits 1997 gestorbene Max Elzemann ist in Hamburg geboren, Elfriede Elzemann kommt aus Gelsenkirchen und starb 2018 im Alter von 103 Jahren. Das Ehepaar, das nach Ende des zweiten Weltkriegs nach Karlsruhe zog, war bereits zu Lebzeiten sozial engagiert.

    "Für immer ein Teil unserer Stadt. Die Stadt Karlsruhe dankt Elfriede und Max Elzemann. Mit einem Teil ihres Nachlasses wurde die Begegnungsstätte finanziert."
    "Für immer ein Teil unserer Stadt. Die Stadt Karlsruhe dankt Elfriede und Max Elzemann. Mit einem Teil ihres Nachlasses wurde die Begegnungsstätte finanziert." Foto: Yannick Antritter

    Ihren Nachlass über 60.000 Euro vermachten sie der Stadt Karlsruhe. Dabei sollte eine Hälfte einem Altersheim, die andere einem sozialen Projekt zu Gute kommen. So gingen 30.000 Euro an das Pflegeheim "Alte Mälzerei" in der Karlsruher Oststadt, der Gemeinderat stellte die restlichen 30.000 dem Städtischen Klinikum für das Projekt der Begegnungsstätte zur Verfügung.

    "Für immer ein Teil unserer Stadt", steht auf der Würdigungstafel, die an einer der Sitzbänke festgemacht ist. Auf diese Weise ehrt die Stadt Karlsruhe Personen, mit deren Nachlass die Finanzierung von Projekten ermöglicht wurde. Von den Tafeln, die in der Staatlichen Majolika Manufaktur hergestellt werden, sind mittlerweile 62 Stück in Karlsruhe angebracht.

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