"Heute Abend ist deutlich geworden: Margret Mergen hat breite Zustimmung aus allen gesellschaftlichen Schichten und Karlsruher Stadtteilen", so Klaus Heilgeist, Karlsruher CDU-Stadtrat und Sprecher des neu gegründeten "Freundeskreis Margret Mergen". Als CDU-interner Freundeskreis habe man es sich zur Aufgabe gemacht, Margret Mergen zu unterstützen und "ihr auf dem Weg zur Nominierung als CDU-Kandidatin zu helfen und den nötigen Rückenwind zu geben“, heißt es in einer Pressemitteilung, die am Freitagabend per E-Mail versendet wurde.

"Bürgermeisterin zum Anfassen und mit Herz"

Der "Freundeskreis Margret Mergen“ gehe auf eine Initiative von Karlsruher Bürgern und Unternehmern zurück, die im Schulterschluss mit CDU-Stadträten, Orts- und Vereinigungsvorsitzenden innerhalb der CDU für Margret Mergens Nominierung als Oberbürgermeister-Kandidatin werbe. Margret Mergen sei kompetent und habe über 25 Jahre Verwaltungserfahrung. Sie habe sich Gedanken zur Zukunft von Karlsruhe gemacht und sei bereits heute eine Bürgermeisterin zum Anfassen und mit Herz, so Heilgeist, der die Sprecherfunktion im Freundeskreis übernommen hat.

Mergen selbst erklärte: „Seit der Bekanntgabe meiner Kandidatur erlebe ich täglich einen wachsenden Zuspruch und große Ermunterung von vielen Seiten." Der Freundeskreis gebe ihr Rückhalt und unterstütze sie auch organisatorisch bei ihrer Kandidatur. 

Wellenreuther hat sich noch nicht erklärt

Margret Mergen habe in den letzten Wochen bereits viele Termine bei Ortsverbände und Vereinigungen der CDU absolviert, um mit der CDU-Basis ins Gespräch zu kommen, heißt es in der Freundeskreis-Pressemitteilung. „Mir ist wichtig, mit den Mitgliedern der CDU direkt ins Gespräch zu kommen, ihnen meine Ideen für die Zukunft von Karlsruhe vorzustellen, damit sie sich ein eigenes Bild von meinem Programm und meiner Person machen können“, so Mergen. „Ich hoffe, den vielen engagierten Mitgliedern in der CDU so eine gute Grundlage für ihre Entscheidung beim CDU-Nominierungsparteitag im März zu geben.

Hier will die CDU sich offiziell für einen Kandidaten entscheiden. Als wahrscheinlichster partei-interner Konkurrent für Margret Mergen gilt der Karlsruher CDU-Bundestagsabgeordnete, Kreisvorsitzende, Stadtrat und aktueller Präsident des Karlsruher SC, Ingo Wellenreuther. Dieser hatte sich zu einer möglichen Kandidatur bisher noch nicht geäußert und statt dessen darauf verwiesen, man wolle an dem vereinbarten Fahrplan festhalten. Demnach werden die Mitglieder des Kreisvorstands in einer Sitzung am 2. Februar das weitere Vorgehen besprechen. Erst im März werde aber über den Kandidaten entschieden, so Wellenreuther gegenüber ka-news.

Freundeskreis Mergen sucht Verstärkung

Im "Freundeskreis Margret Mergen" sucht man derweil Unterstützer für die Kandidatur der Ersten Bürgermeisterin. Der Freundeskreis veranstalte nun regelmäßige Informations- und Diskussionsveranstaltungen, heißt es in der Pressemitteilung. So hätten sich am Freitagabend rund 30 aktive Unterstützer getroffen, um die zahlreichen Aktivitäten zu koordinieren und um ihre Erfahrungen aus den Gesprächen auszutauschen. „Die Tür des Freundeskreises ist offen für alle, die sich für Margret Mergen und für eine Politik mit Augenmaß aus Verantwortung für die Zukunft Karlsruhes engagieren wollen“, betonte Heilgeist.

Aktuell haben drei Kandidaten erklärt, für das Amt des Oberbürgermeisters in Karlsruhe kandidieren zu wollen: Nach Margret Mergen hatte  Friedemann Kalmbach von der Wählervereinigung Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) seine Ambitionen öffentlich gemacht. Vor wenigen Tagen erklärte außerdem Jürgen Wenzel von den Freien Wählern (FW), als Stadtoberhaupt kandidieren zu wollen. SPD und Grünen befinden sich dagegen noch in Sondierungsgesprächen und haben haben noch keinen Kandidaten benannt.

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