Die Oberbürgermeisterwahl rückt näher: In rund fünf Wochen wählen die Karlsruher Bürger ihr neues Stadtoberhaupt. Doch welcher Kandidat steht für welche Inhalte? Ob die von der Corona-Krise gebeutelte Wirtschaft, Großprojekte, die Klimapolitik oder die Entwicklung der Karlsruher Innenstadt - ka-news.de hat alle Kandidaten zu den Themen befragt, die Karlsruhe bewegen:

  • Was sind die drei wichtigsten Punkte in Ihrem Wahlprogramm?
  • Wie wollen Sie die durch Corona bedrohte Zukunft der Karlsruher Gastronomen, Start-ups und Selbstständigen sichern?
  • Die Karlsruher Haushaltslage 2021 ist prekär: Wo sehen Sie Sparpotenzial und welche Bereiche sind für Sie tabu?
  • Autofreie Innenstadt, Förderung des ÖPNV, mehr Platz für Radfahrer: Welches Verkehrsprojekt wollen Sie in Ihrer Amtszeit voranbringen und warum?
  • Eine lebenswertere, sicherere und attraktivere Innenstadt - was tun Sie dafür?
  • Welche Ideen haben Sie für eine nachhaltige Klimapolitik in Karlsruhe?
  • Hohe Mieten und begrenzter Wohnraum: Was wollen Sie gegen die Wohnungsnot tun?
  • Warum sollen die Karlsruher Sie wählen?
  • Was haben Sie sich für die ersten 100 Tage Ihrer Amtszeit vorgenommen?
  • Was wollen Sie anders machen Ihre Mitbewerber?
  • Warum sollte man wählen gehen?

Die Kandidaten stellen sich im Video-Interview vor

Von Montag bis Samstag, 2. bis 7. November, werden wir jeden Tag um 12 Uhr ein Video-Interview mit den Antworten des jeweiligen Kandidaten veröffentlichen. Die Reihenfolge der Bewerber richtet sich nach der Reihenfolge, in der sie ihre Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters öffentlich gemacht haben:

1. Frank Mentrup (SPD und Grüne)

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2. Vanessa Schulz (Die Partei)

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3. Petra Lorenz (Freie Wähler und Für Karlsruhe)

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4. Sven Weigt (CDU und FDP)

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5. Paul Schmidt (AfD)

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6. Marc Nehlig (parteilos)

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Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen endet am Montag, 9. November, um 18 Uhr. Sollten bis dahin noch weitere Kandidaturen öffentlich werden, werden wir die entsprechenden Video-Interviews - wenn möglich - nachreichen.

ka-news.de-Hintergrund: Die OB-Wahl in Karlsruhe

Zum 1. März 2021 muss der amtierende Rathauschef Frank Mentrup den Posten an seinen Nachfolger abgeben - sollte er nicht selbst wiedergewählt werden. Wer künftig an der Verwaltungsspitze von Karlsruhe sitzt, entscheidet sich am 6. Dezember. Noch kann jeder seinen Hut in den Ring werfen: Der Bewerbungszeitraum für das Oberbürgermeisteramt endet am 9. November.

Bisher stehen sechs Kandidaten fest - mit Vanessa Schulz und Petra Lorenz auch zwei weibliche Bewerber. Sollte eine von beiden das Rennen um das Amt des Stadtoberhaupts für sich entscheiden, wäre sie damit die erste Oberbürgermeisterin in der Geschichte der Fächerstadt.

Bewerben können sich aber nicht nur Karlsruher Politiker, auch der Ottonormalbürger kann sich aufstellen lassen. Wählbar ist demnach jeder, der Deutscher im Sinne des Grundgesetzes oder Unionsbürger mit Wohnsitz in Deutschland ist. Heißt also: Um Oberbürgermeister von Karlsruhe zu werden, muss man nicht unbedingt auch in der Fächerstadt wohnen. Dafür allerdings gilt: Kandidieren dürfen nur diejenigen, die am Wahltag mindestens 25 und nicht älter als 68 Jahre alt sind.

Wer aber vom aktiven Wahlrecht ausgeschlossen ist oder infolge eines Richterspruchs in Deutschland nicht gewählt werden oder ein öffentliches Amt bekleiden darf, kann sich nicht als Kandidat aufstellen lassen. Gleiches gilt auch für alle, die zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden, die aus dem Beamtenverhältnis entfernt, denen das Ruhegehalt aberkannt oder gegen die in einem dem Disziplinarverfahren entsprechenden Verfahren eine entsprechende Maßnahme verhängt worden ist.

Stehen alle Kandidaten fest, dürfen sich diese bei einer Podiumsdiskussion ihren potenziellen Wählern vorstellen. Der Termin findet am Freitag, 13. November, im Konzerthaus statt. Sollte am Wahltag am 6. Dezember kein eindeutiger Sieger feststehen, ist die Neuwahl auf den 20. Dezember angesetzt.

Der Artikel wurde nachträglich bearbeitet.

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