Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem offiziellen Spatenstich und rund ein Jahr nach dem Richtfest soll es soweit sein: Ikea eröffnet seine Filiale in Karlsruhe. "Die Freude ist sehr groß bei uns, dass wir nun nach intensiven Planungen unser stadtnahes Einrichtungshaus in Karlsruhe eröffnen können", sagt Johannes Ferber, Real Estate Manager Ikea Deutschland in einer Pressemeldung des Möbelriesen. Noch Ende Juni hielt Ikea sich über ein mögliches neues Eröffnungsdatum auf Nachfrage von ka-news.de bedeckt.

Ikea setzt auf digitale Elemente zur Eröffnung

Bei der Eröffnung soll - aufgrund der Corona-Pandemie - Sicherheit vor Schnelligkeit gehen. Daher folge man "einem umfassenden Sicherheits- und Hygienekonzept", das auch in den übrigen Ikea-Einrichtungshäusern angewandt wird.

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Damit die ersten Eröffnungstage möglichst zurückhaltend genutzt werden, soll es - zeitnah zur Eröffnung - auch online unter IKEA.de/Karlsruhe Informationen und praktische Tipps rund um das neue Einrichtungshaus geben.

Ikea-Filiale in Karlsruhe
Bild: Thomas Riedel

Der Zutritt zum Einrichtungshaus werde zudem so gesteuert, dass sich maximal eine Person pro 15 Quadratmeter Verkaufsfläche im Einrichtungshaus aufhält. "Das bedeutet bei einer Verkaufsfläche von 18.000 Quadratmetern, dass sich deutlich weniger als 1.000 Besucher gleichzeitig im neuen Einrichtungshaus in Karlsruhe aufhalten dürfen", heißt es in der Meldung weiter. Auf diese Weise lasse sich ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern in allen Bereichen gewährleisten.

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Das passiert jetzt noch auf der Baustelle

Bis alles für die Eröffnung bereit ist, wird auf der Baustelle noch gewerkelt. "Aktuell stellen wir die Fassade und Außenanlagen fertig. Im Einrichtungshaus selbst werden unsere 'Musterzimmer' eingerichtet und die Verkaufsregale nach und nach gefüllt", sagt Einrichtungshaus-Chef Tim Geitner.

Ikea-Filiale in Karlsruhe
Bild: Thomas Riedel

Das Thema Nachhaltigkeit spielte bei der Planung und dem Bau der neuen Filiale für den schwedischen Möbelriesen eine große Rolle. "Wir rechnen damit, dass rund 15 Prozent der Besucher zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen", sagt Geitner.

Ikea-Richtfest II
Karlsruhes Ikea-Filialchef Tim Geitner. | Bild: Hammer Photographie

Dabei setze man auf ein maßgeschneidertes Liefer- und Mobilitätskonzept mit Lastenfahrrädern und Lademöglichkeiten für E-Bikes und E-Autos. Die Haltestelle "Weinweg" mit je zwei Straßenbahn- und S-Bahnlinien befindet sich direkt neben dem Möbelhaus. Zudem ist der Standort an das öffentliche Radwegenetz angebunden.

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