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Karlsruhe: Wie schlug sich KSC-Torhüter Hans Christian Bernat bei seinem Debüt?

Karlsruhe

Wie schlug sich KSC-Torhüter Hans Christian Bernat bei seinem Debüt?

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    Hans Christian Bernat konnte bei seinem KSC-Debüt überzeugen.
    Hans Christian Bernat konnte bei seinem KSC-Debüt überzeugen. Foto: Michaela Anderer

    Auch daher betrachtete der Ex-Bundesligakeeper Miller die neue Nummer eins im KSC-Gehäuse beim Testspiel der Badener gegen den FC Aarau mit Argusaugen. Als Bernat erstmals das Trikot der Badener trug, entging Miller keine Aktion des neuen Torhüters im BBBank Wildpark.

    KSC-Neuzugang  Hans Christian Bernat trifft zum ersten mal die KSC-Fans.
    KSC-Neuzugang Hans Christian Bernat trifft zum ersten mal die KSC-Fans. Foto: Michaela Anderer

    Geglücktes Debüt für neuen KSC-Keeper 

    Die Analyse des Torwarttrainers der Blau-Weißen nach dem Bernat-Debüt: "Hans Christian war souverän im Spielaufbau, hinten hat er nichts anbrennen lassen, hat mutig im Raum agiert. Ich habe ein paar Kleinigkeiten gesehen, an denen ich mit ihm gemeinsam arbeiten werde." Welche? 'Das bleibt intern', so Miller schmunzelnd.

    Markus Miller (KSC Torwarttrainer) gibt Anweisungen. (Archivbild)
    Markus Miller (KSC Torwarttrainer) gibt Anweisungen. (Archivbild) Foto: Carmele | TMC-Fotografie

    Bernat  strahlt Sicherheit in seinem Debüt im KSC-Kasten aus

    Gegen Aarau wurde Bernat nicht allzu sehr gefordert, lieferte insgesamt eine souveräne Vorstellung ab. Allzu viele Schüsse bekam er allerdings nicht auf sein Gehäuse. Bis auf ein, zwei Unsicherheiten zu Beginn – vor allem nach ruhenden Bällen auf Seiten der Schweizer Gäste – war es ein solides Debüt. Vielleicht waren diese Unsicherheiten gemeint, als Miller "die Kleinigkeiten" erwähnte, an denen man gemeinsam arbeiten werde.

    Markus Miller: KSC-Torwarttrainer. (Archivbild)
    Markus Miller: KSC-Torwarttrainer. (Archivbild) Foto: Tim Carmele

    Insgesamt strahlte der neue KSC-Keeper Sicherheit aus. Die etwas gefährlicheren Schussversuche der Eidgenossen, zunächst durch den Ex-Bundesligaspieler Bobadilla, dann von Valon Fazliu, meisterte er. Dafür gab’s Szenenapplaus von den KSC-Fans. Er war lautstark, gab die meisten seiner Anweisungen auf Englisch.

    Bernat  glänzt durch intelligente Spieleröffnungen

    Der 1,92-Meter-Hüne, der vom bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv ins Badische kam, wurde von den KSC-Bossen dazu auserkoren, die neue Nummer eins im Wildpark zu werden. Da der 24-Jährige, der 2024 vom dänischen Club Odense BK nach Bulgarien ging, in Plovdiv bis 2026 unter Vertrag stand, mussten die Karlsruher wohl eine Ablöse bezahlen.

    Hans Christian Bernat bei seinem Debüt.
    Hans Christian Bernat bei seinem Debüt. Foto: Michaela Anderer

    Der Däne, der auch die polnische Staatsbürgerschaft hat, war Stammtorhüter in Plovdiv. Der 24-Jährige stand in 37 Pflichtspielen zwischen den Pfosten, blieb dabei in 14 Partien ohne Gegentreffer. Bernat, der in die dänischen Junioren-Nationalteams von der U16 bis zur U21 berufen wurde, zeigte bei seinem Premierenauftritt für den Wildparkclub, dass er ein guter Fußballer ist, spielte gelungene Pässe.

    Eichner zeigt sich zufrieden mit seinem neuen Schlussmann

    KSC-Cheftrainer Christian Eichner war mit dem Bernat-Debüt zufrieden: "Er hat gehalten, was er halten muss. Er ist ein sehr guter Fußballer und ihn bringt nichts aus der Ruhe. Es war in Ordnung, darauf kann man aufbauen."

    KSC-Cheftrainer Christian Eichner.
    KSC-Cheftrainer Christian Eichner. Foto: Michaela Anderer
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