Am morgigen Dienstag um 18 Uhr schließt das Transferfenster in Deutschland. Danach dürfen die Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga bis zum Winter keine neuen Spieler verpflichten. Außer sie sind vereinslos.

O’Shaughnessy kommt für die Abwehr

Der KSC hat kurz vor Ende der Transferperiode nochmals zugeschlagen, hat den Finnen Daniel O’Shaughnessy von HJK Helsinki verpflichtet. Die Fußballschuhe wird der 26 Jahre alte Abwehrspieler allerdings für den KSC erst ab Dezember 2021 schnüren. Der 190-Zentimeter-Mann signierte einen Vertrag bis 2023. Der Innenverteidiger kann so ablösefrei ins Badische kommen.

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13 Länderspiele absolvierter der Finne bisher. O’Shaughnessy gilt als stark in Zweikämpfen, am Boden und in der Luft. Er verfügt, neben großer Erfahrung, über eine gute Spieleröffnung, samt starkem Stellungsspiel. Zur Kategorie der Sprinter zählt er nicht. Er wird als ein ruhiger, eher zurückhaltender Typ beschrieben. Soll keiner sein, der eine Defensive permanent lautstark dirigiert.

Dreht sich das KSC-Personalkarussell weiter?

Einige Drittligisten sollen daran interessiert sein, Dominik Kother auszuleihen. Doch der Flügelflitzer wird sich das wohl ganz intensiv überlegen. Denn: Kann sich der technisch versierte Außenbahnspieler wirklich in dieser Liga, in der Fußball nicht gespielt, sondern gearbeitet und geackert wird, in der selten flüssiges Kombinationsspiel zu sehen ist, weiterentwickeln?

Dominik Kother (KSC19) im Kopfballspiel.
Dominik Kother (KSC19) im Kopfballspiel. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Lukas Fröde hatte eine Anfrage von einem Zweitligisten aus dem Norden, der Wechsel scheiterte an den Ablöseforderungen des KSC. Man munkelt, das Interesse des Nordclubs sei wieder aufgeflammt. Für Fröde interessieren sich wohl auch etliche Vereine aus Liga drei: Aber: Der Mittelfeldspieler hat beim KSC einen langfristigen, gut dotierten Zweitligavertrag. Auf viel Geld wird er wohl ohne Not nicht verzichten wollen.

Lukas Fröde (KSC 4) am Ball.
Lukas Fröde (KSC 4) am Ball. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Jannis Rabolds KSC-Zukunft sieht nicht rosig aus. Das KSC-Eigengewächs hat bei seinen, wenn auch wenigen, Zweitligaeinsätzen, überzeugt. Der Mörscher kann sowohl rechts wie links in der Viererkette eingesetzt werden. Doch durch die Verpflichtung von Kilian Jakob und die Genesung von Marco Thiede ist Rabold ins dritte Glied zurück gerutscht.

Jannis Rabold (KSC 34) am Ball.
Jannis Rabold (KSC 34) am Ball. | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Die Chancen auf reichlich Spielpraxis gehen gegen null. Durchaus denkbar, dass er in Liga drei oder in die Regionalliga ausgeliehen wird. Der 1. FC Saarbrücken beschäftigt sich wohl mit Rabold.

Was ist dran am Cuni-Gerücht?

So ganz erloschen scheint das - vor einigen Wochen bestätigte - KSC-Interesse an Marvin Cuni nicht zu sein. Vor allem, weil dem KSC zuletzt die Durchschlagskraft fehlte, weil sich auf den offensiven Außenbahnen keiner aufdrängte. Der 1,86 Meter große Stürmer Cuni, der enorm viel läuft, kann auch als Mittelfstürmer und auf den Außenbahnen spielen.

Vergangene Saison war er vom FC Bayern München in die Regionalliga Südwest zur SG Sonnenhof Großaspach ausgeliehen. Seine Bilanz: 34 Spiele 19 Tore, sechs Assists.

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Jetzt ist Cuni wieder beim FC Bayern. Doch bei den Profis hat der Deutsch-Albaner keine Chance - und das Talentteam des FCB ist in die Regionalliga abgestiegen. Cuni würde wohl gerne gehen. Möglich, dass sich zwischen dem KSC und dem FC Bayern noch etwas tut.