Nachdem schon in der vergangenen Woche mit Felix Irorere und Godfrey Bitok Stephen zwei neue Gesichter auf den Trainingsplätzen des Karlsruher SC zu sehen waren, war auch in dieser Woche ein Neuling mit dabei. Doch im Gegensatz zu seinen zwei Vorgängern bleibt Kilian Jakob dauerhafter Gast im Wildpark - zumindest im Rahmen seines Zwei-Jahres-Vertrages, den er am Dienstag unterschrieb und im Anschluss seine ersten beiden Trainingseinheiten mit den neuen Kollegen absolvierte. 

"Froh hier zu sein"

"Das Training war intensiv und ich bin jetzt froh, hier zu sein", sagt das neuste, noch etwas schüchtern wirkende Mitglied der KSC-Familie im Gespräch mit ka-news.de. "Der KSC ist ein Name mit dem man etwas verbindet und mit dem ich meine Art Fußball zu spielen verbinde. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren gut und der Wechsel ist für mich auf jeden Fall eine gute Option."

Die Stimmung während der Nachmittagseinheit am Dienstag war ausgelassen.
Die Stimmung während der Nachmittagseinheit am Dienstag war ausgelassen. | Bild: Carsten Kitter

Welche Art Fußballer der Neuzugang denn sei, möchte ka-news.de wissen. Jakob: "Der Teamerfolg ist am wichtigsten. Ich denke ich bin ein Fußballer der immer alles gibt und alles aus sich rausholt. Ich laufe 90 Minuten und ich finde, dass ich auch etwas am Ball kann und auch in der Offensive meine Qualitäten habe."

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Der Neuzugang ist auf der linken Abwehrseite zu Hause und ersetzt damit den nach Aue gewechselten Dirk Carlson im Kader. Zusätzlich soll er den Konkurrenzkampf auf der Position beleben. Keine einfach Aufgabe für den 23-Jährigen, wenn man bedenkt, dass Philip Heise seit seiner Ankunft aus Norwich permanent gesetzt war und ist. Für Jakob kein Grund, sich von vornherein nur als "Back-Up" zu sehen. 

"Philip ist ein guter Mann, aber..."

"Natürlich ist Philip ein guter Mann, aber ich bin nicht hierherkommen, um nur auf der Bank zu sitzen. Ich will ihm auf jeden Fall Druck machen", verspricht der in Bad Neuenahr-Ahrweiler geborene Jakob. Er werde sein Bestes geben, um auf dem Platz zu stehen. Jakob weiß aber auch: "Ich bin jetzt neu hier und ordne mich erst mal unter und versuche mich über das Training in die erste Elf zu spielen."

Kilian Jakob jagt mit Malik Batman und Kyoung Rom-Choi dem Ball hinterher.
Kilian Jakob jagt mit Malik Batman und Kyoung Rom-Choi dem Ball hinterher. | Bild: Carsten Kitter

Zwar war der KSC offen auf der Suche nach einem Außenverteidiger, der fixe Wechsel des Linksfußes kam für viele aber dann doch überraschend. Schließlich waren im Vorfeld keinerlei Gerüchte zu lesen. Obwohl der erste Kontakt zwischen Verein und Spieler schon Wochen zurückliegt, wie Jakob verrät. 

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"Ich glaube, dass der KSC schon etwas länger interessiert war und vor ein paar Wochen gab es die erste Kontaktaufnahme. In der letzten Woche hat sich dann aber alles recht schnell entwickelt und jetzt bin ich hier", sagt ein lächelnder Neuzugang.