Laut einer Mitteilung des Nauturschutzbundes Deutschland (Nabu) kommen Nosferatu-Meldungenvor allem aus den Regionen Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg sowie dem Großraum Stuttgart.

Spinne so gut wie überall in Baden-Württemberg zu treffen

"Dank der regen Beteiligung der Bevölkerung haben wir schon jetzt einen echten Wissenszuwachs, was die Verbreitung angeht", meint Spinnenfachmann Robert Pfeifle vom Nabu Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung.

Die Nosferatu-Spinne wird inzwischen auch aus Niedersachsen gemeldet.
Die Nosferatu-Spinne wird inzwischen auch aus Niedersachsen gemeldet. | Bild: Robert Pfeifle/Nabu/dpa

Der zur Familie der Kräuseljagdspinnen gehörende Achtbeiner sei demnach so gut wie flächendeckend in Baden-Württemberg vertreten, mit einzelnen Lücken in Ostwürttemberg, Heilbronn-Franken, dem Schwarzwald, Donau-Iller sowie Bodensee-Oberschwaben. Die wärmeliebende Nosferatu-Spinne komme hierzulande fast ausschließlich in und an Gebäuden vor.

Über 16.000 Meldungen in Deutschland

In Deutschland wurde die Art erstmals 2005 in Freiburg im Breisgau entdeckt. Seitdem hat sie sich, wahrscheinlich mit Hilfe des Güter- und Warenverkehrs, vor allem entlang von Rhein und Neckar ausgebreitet. Bis Sommer 2022 waren bei naturgucker 500 Beobachtungen registriert, nach dem Nabu-Meldeaufruf sind es inzwischen über 16.000.

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"Jede weitere Beobachtung hilft uns dabei, mehr über die Ausbreitung dieser Art zu wissen. Wer eine Spinne entdeckt, sollte möglichst auch ein Foto machen. So lässt sich eine Sichtung sicher belegen", so Pfeifle.