Auch in diesem Jahr wird das Silvesterfest maßgeblich von der Corona-Pandemie überschattet. So hat das Land Baden-Württemberg mit der am 27. Dezember in Kraft getretenen Corona-Verordnung nicht nur ein Böllerverbot erlassen - auch für Restaurants, Bars und andere Lokalitäten ist ab spätestens 1 Uhr Schluss. 

In diesem Jahr gelten an Silvester besondere Regeln: Böllern etwa ist auf belebten Plätzen und Straßen oder sogar im ganzen Stadtgebiet ...
Böllern etwa ist auf belebten Plätzen und Straßen oder sogar im ganzen Stadtgebiet verboten. | Bild: Tobias Kleinschmidt/dpa

Der Stadt Karlsruhe ging das allerdings nicht weit genug und verhängte bereits vor Weihnachten ein Ansammlungsverbot. Das heißt: Nicht mehr als 10 Personen dürfen sich auf öffentlichen Plätzen versammeln. Ebenso soll dort ein Alkoholausschank- und konsumierverbot gelten. Eine Flasche Sekt zum Anstoßen vor dem Schloss? Fehlanzeige! 

Bußgelder zwischen 50 und 250 Euro möglich

Die Aufgabe, diese Vorkehrungen zu kontrollieren, obliegt hierbei dem kommunalen Ordnungsdienst von Karlsruhe und den Einsatzkräften der Polizei Karlsruhe. 

In einer Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe wurde bereits im Voraus festgelegt, welche Plätze von den Beamten besonders in den Fokus genommen werden. Dazu zählen unter anderem der Marktplatz, der Werderplatz und der Stephansplatz. Kontrollen in Privatwohnungen würden nur stattfinden, wenn Hinweise aus der Bevölkerung einträfen

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(Archivbild) | Bild: Reiff

Wer sich nicht an die Verbote hält, müsste nach Aussage der stellvertretenden Ordnungsamtleitung, Ute Donisi, mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen. Ein Rahmen, der über die Corona-Bußgeldkatalog geregelt werde. "Es kommt aber immer auf den Einzelfall an", betont Donisi.

Bild: Thomas Riedel

Ihren Angaben zufolge wird "eine komplette Schicht", also zirka 10 Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes, bei den Kontrollen unterwegs sein. Hinzu kommen einige Kräfte aus dem Polizeivollzugsdienst. Aber wie viele wären das insgesamt?

Polizei hält sich über Kontrollen bedeckt

"Es werden genügend Kräfte im Einsatz sein, um die Vorgaben der Stadt zu erfüllen", heißt es auf Nachfrage der Redaktion. Wie viele das sein werden? Darüber hält sich die Polizei Karlsruhe bedeckt. Ebenso, inwiefern und an welchen Punkten gezielt nach Silvester-Feierwütigen gesucht werde.

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"Es werden die üblichen, neuralgischen Punkte abgedeckt, die seit Jahren bekannt sind. Mehr möchten und können wir dazu nicht preisgeben", so die Polizei weiter.

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