Die Baustellen-Stadt Karlsruhe ist um ein "Attraktion" ärmer. Mit dem Start des Bahntunnels unter der Kaiserstraße im Dezember ist das wohl größte Infrastruktur-Teilprojekt der Fächerstadt Geschichte. Eine Erleichterung, auf die sich wohl alle Karlsruher gefreut haben.

So ganz ist es mit der "Baustelle Kombilösung" aber nicht getan. Denn mit dem Autotunnel unter der Kriegsstraße steht der Start des zweiten großen Teilprojektes noch aus. 

Autotunnel Kriegsstraße

Dieser wurde aufgrund von Lieferschwierigkeiten auf Ende März 2022 verschoben. Doch die Verantwortlichen sind nach eigenen Angaben optimistisch, dass es zu keiner weiteren Verzögerung kommt.

Die nächste große Eröffnung kann als schon einmal im Kalender markiert werden - obwohl es aufgrund der Corona-Pandemie wohl erneut kein größeres Event geben wird, wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) gegenüber ka-news.de mitteilt.

Autotunnel Kriegsstraße
Bild: Thomas Riedel

"Der Großteil des Projektes ist ja bereits eröffnet. Aber vielleicht wird der Autotunnel und die wegen Corona auf ein Minimum reduzierte Eröffnungsfeier für den Stadtbahn- und Straßenbahntunnel ja in den Zusammenhang eines ohnehin geplanten städtischen Festes gestellt und dann noch einmal 'gefeiert' - allerdings müssen wir auch da abwarten, wie die Corona-Lage im März oder April sein wird", so die Antwort der Kasig gegenüber der Redaktion.

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Bis zur Eröffnung des zweiten Tunnels steht - wie bereits im Herbst -  der Innenausbau auf der Agenda. Gerade die Elektrik müsse laut Kasig noch weiter verlegt und angeschlossen werden. "Auf den 'nur' 1,6 Kilometern Autotunnel finden sich am Ende 300 Kilometer elektrische Kabel: Das will erst einmal eingebaut und angeschlossen sein." Hinzu komme dann noch eine Brandschutzübung, in dem die Alarm- und Entrauchungssysteme getestet werden.

Südtangente, A5 und mehr: Was kommt 2022 auf Autofahrer zu?

Der Autotunnel ist aber nicht das einzige Projekt, das den Verkehr beeinflussen wird. 2022 müssen sich Autofahrer in und um Karlsruhe auf einiges einstellen:

  • Edeltrudtunnel auf der Südtangente: Fertigstellung verzögert sich

    "Der erste Teil, die bauliche Sanierung des Edeltrudtunnels, ist größtenteils abgeschlossen, es stehen lediglich noch Restarbeiten aus. Diese können aufgrund der Witterung erst im kommenden Frühjahr ausgeführt werden und sind außerhalb des Fahrbahnbereiches", antwortet die Stadt Karlsruhe auf Anfrage von ka-news.de.

    Der Edeltrudtunnel unmittelbar vor Beginn der Sanierung.
    Der Edeltrudtunnel unmittelbar vor Beginn der Sanierung. | Bild: Sabine Steffler, Stadt Karlsruhe

    Die Erneuerung der Betriebstechnik, wurde ins Jahr 2022 verschoben. Bedeutet: Im Januar beginnen wieder Bauarbeiten im Tunnel. Allerdings sollen laut Stadt durchgängig zwei Fahrstreifen in jede Richtung befahrbar bleiben und die Einschränkungen sollen "für Verkehrsteilnehmer in den  Hauptverkehrszeiten überschaubar sein." Die Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometer soll bis Ende der Sanierung bestehen bleiben.

    Apropos Ende der Sanierung: Ursprünglich war die für den November 2022 geplant. Daraus wird aber nichts. Denn: "Das Ende der gesamten Arbeiten wird momentan für März 2023 geplant. Dies beruht auf der Verschiebung der Arbeiten an der Technik von September 2021 auf Januar 2022", erklärt die Stadt. 

  • B10: Fahrbandecke in Berghausen
    Die B10 durch Berghausen wird seit diesem Jahr erneuert, was zum Teil erhebliche Einschränkungen mit sich bringt. Auch im neuen Jahr werden die Arbeiten weiter gehen und der noch fehlende Streckenabschnitt der B10 in Fahrtrichtung Karlsruhe sowie der B293 zwischen der Kreuzung und der Grundwasserwanne erneuert.

    Die Bauarbeiten an der B10 in Berghausen.
    Die Bauarbeiten an der B10 in Berghausen. | Bild: Regierungspräsidium Karlsruhe
    "Diese Maßnahmen konnten während der diesjährigen Baumaßnahme in Berghausen aufgrund von erheblichen zusätzlichen Leistungen sowie schlechtem Wetter nicht mehr ausgeführt werden. Dabei wird die B10 ab etwa der Tannenstraße in Richtung Karlsruhe bis zur Georgstraße (Fußgängerampel) auf einer Länge von rund 450 Meter unter Vollsperrung erneuert", erklärt das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe.

    Eine Zufahrt über die B10 sei dann nicht möglich. Gleichzeitig werde die B293 mit halbseitiger Sperrung zwischen dem Knotenpunkt mit der B10 und der Grundwasserwanne erneuert. Es kann also nur aus Richtung Pforzheim von der B10 in die B293 abgebogen werden und umgekehrt. Aus Richtung Karlsruhe ist die Strecke voll gesperrt. Die Baukosten für die restlichen Bauabschnitte belaufen sich auf voraussichtlich auf 1,2 Millionen Euro.

  • B10: Neue Fahrbahndecke Grötzingen-Rintheim
    Nicht nur in Berghausen wird an der Fahrbahndecke der B10 gewerkelt, auch vor dem Ortseingang soll auf der Bundesstraße eine neue Fahrbandecke entstehen. Laut RP ist die Sanierung der zweibahnigen B10 zwischen Grötzingen und Rintheim geplant. 32.000 Autos nutzen die Strecke pro Tag.

    Auch an einem weiteren Abschnitt der B1ß wird die Fahrbahndecke erneuert.
    Auch an einem weiteren Abschnitt der B1ß wird die Fahrbahndecke erneuert. | Bild: Regierungspräsidium Karlsruhe


    "Die Länge des Sanierungsabschnittes beträgt je Fahrbahn etwa 2,1 Kilometer. Im Zuge der Fahrbahndeckerneuerungsmaßnahme werden auch die Rampen der K9659 sowie in Abstimmung mit der Autobahn GmbH die Rampen der Anschlussstellen A5 Karlsruhe-Nord saniert. Hierfür müssen entsprechend dem Bauabschnitt die betroffenen Rampen der Anschlussstelle Karlsruhe-Nord beziehungsweise der Anschlussstelle K9659 gesperrt werden. Die Umsetzung ist in vier Bauabschnitten vorgesehen", so das RP. 

    Hierzu werde der Verkehr jeweils auf die Gegenfahrbahn umgelegt, sodass die Fahrbahn auf gesamter Breite saniert werden könne. Außerdem werde soweit möglich das Brückenbauwerk über die Bahnstrecke instand gesetzt und die Schutzeinrichtungen entsprechend der neuen Richtlinien ausgetauscht.

    Die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei bis drei Monate und ist abhängig vom Umfang der Brückeninstandsetzungsmaßnahmen. Die Baukosten belaufen sich wohl auf rund 4,9 Millionen Euro.
  • L562: Nachrüstung der Betriebstechnik im Wattkopftunnel Ettlingen
    Das dritte Projekt, welches im Aufgabengebiet des RP liegt, ist die Nachrüstung der Betriebstechnik im Wattkopftunnel. Hier sei eine technische Nachrüstung des Tunnelfunks, der Video- und Lautsprecheranlage vorgesehen. Außerdem soll die Steuerung und das Leitsystem für die Tunnelüberwachung angepasst und erweitert werden. Mit der Nachrüstung ohne erforderlichem Verkehrseingriff wurde bereits im November 2021 begonnen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro.

    Der Wattkopftunnel in Ettlingen (Symbolbild).
    Der Wattkopftunnel in Ettlingen (Symbolbild). | Bild: Alexander Hammer


    "Für die weitere Tunnelnachrüstung wird eine Vollsperrung erforderlich, da die für den Betrieb wichtigen Sicherungseinrichtungen während dieser Zeit nicht aktiv sind. Der Tunnel wird Mitte März 2022 für voraussichtlich zwei Wochen voll gesperrt. Dabei erfolgt der Umbau im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr", erklärt das RP.

    Die Umleitung während der Tunnelsperrung wird analog zur diesjährigen Baumaßnahme B3 Ettlingen durch Ettlingen geführt. Zusätzlich sollen in der Woche vor und nach der Sperrung des Tunnels mehrere Nachtbaustellen mit Tunnelsperrungen zwischen 20 Uhr und 5 Uhr erforderlich sein.
  • A5: Neue Fahrbahndecke zwischen Karlsruhe-Süd und Karlsruhe-Mitte
    Im Jahr 2021 war es ruhig auf den Autobahnen rund um Karlsruhe, zumindest was die Baustellen angeht. Dies ändert sich mit dem Jahreswechsel. Wie die Autobahn Südwest GmbH auf Anfrage der Redaktion mitteilt, ist auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Süd und Karlsruhe-Mitte eine Fahrbahndeckenerneuerung geplant. Baubeginn soll im zweiten Quartal 2022 sein, Bauende im vierten Quartal. Insgesamt sind 21,5 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt. 

    Die Waldbrücke über die A5.
    Die Waldbrücke über die A5. | Bild: Tim Carmele


    "Bei der Fahrbahndeckenerneuerung auf der A5 kann es, wie grundsätzlich bei jeder Baumaßnahme, während der Einrichtung der notwendigen Schutzeinrichtung oder der neuen Verkehrsführung möglicherweise zu Rückstaus kommen. Darüber hinaus besteht, insbesondere im Berufsverkehr, ein erhöhtes Risiko für Staus und somit längeren Fahrtzeiten für die Autofahrer", erklärt die Autobahn GmbH.

    Für die genannte Großmaßnahmen und weitere kleinere Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Karlsruhe werden insgesamt rund 90 Millionen Euro für 2022 veranschlagt.
  • A8: 340 Millionen Euro für die neue Enztalquerung
    Der am 4. Oktober gestartete sechsstreifige Ausbau der Enztalquerung zwischen Pforzheim-Nord und Anschlussstelle Pforzheim-Süd wird auch 2022 weitergehen. Das 340 Millionen Euro teure Projekt soll voraussichtlich im Dezember 2026 fertiggestellt sein. 

Wie steht es um die Karlsruher Hallen?

Die Situation um die Hallen in Karlsruhe ist angespannt. Für den Schulsport werden dringend neue Sporthallen benötigt und die Europa- sowie die Stadthalle werden aktuell saniert. 2022 soll es hier ebenfalls weiter voran gehen. Fertigstellungen wird es im neuen Jahr aber keine geben.

  • Europahalle: Alles läuft nach Plan
    Die gute Nachricht vorneweg: Bei der im Mai 2021 gestarteten Sanierung der Europahalle wird es - Stand jetzt - keine Verzögerungen oder Kostensteigerungen geben. Damit soll das Projekt pünktlich im Jahr 2023 für insgesamt 30 Millionen Euro fertiggestellt werden.

    Die Europahalle Karlsruhe
    Bild: Carmele | TMC Fotografie


    Bei den aktuellen Arbeiten liegt der Fokus auf der Schadstoffsanierung, den Rohbauarbeiten und dem Austausch der Dachverglasung mit integriertem Rauch-Wärme-Abzug. Heißt im Detail: In einigen Bereichen wurde in der Vergangenheit zum Teil asbesthaltige Anstriche und Fugenmaterialien verwendet, die jetzt fachgerecht entsorgt werden müssen. Parallel wurden veraltete Elektroinstallationen ausgebaut - und erste neue Elektro-Leitungen sind bereits wieder eingezogen.

    Weiter heißt es aus dem Rathaus: "Die Treppen zur Empore, die alten Garderoben und die Wände des ehemals gegenüberliegenden Karl-Wolf-Saals sowie die Glastrennwände in Richtung Halleninnenraum wurden entfernt. Die Empore darf künftig nicht mehr vom Publikum genutzt werden, an Stelle der ehemaligen Treppenanlage werden Ausgabestellen für Speisen und Getränke errichtet - erste Rohbauarbeiten hierfür haben begonnen. Auch der Foyer-Bereich wird neu gestaltet."

    Zusätzlich zu den genannten Arbeiten wurde die Aufwärmhalle entkernt und wird künftig auch als Veranstaltungsstätte dienen können. An der Dachverglasung werden die alten Fenster durch neue ersetzt und in Richtung Günther-Klotz-Anlage entsteht eine Treppe, die künftig der Entfluchtung helfen soll.
  • Stadthalle: Wird wohl erst 2025 übergeben
    Nach dem sich die Stadt vom eigentlichen Haustechnikplaner getrennt hatte und die Arbeiten zum Stillstand kamen, liegt nun eine Neukonzeption der Haustechnik vor, deren Entwurf bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.

    "Es kam zu erheblichen Änderungen im Planungs- und Leistungsumfang. Durch die Neukonzeption der Technik konnten Planungsdefizite ausgeräumt, die Anlagen in Dimension und Anzahl angepasst und damit auch klimaschutzrelevante und nachhaltige Lösungen berücksichtigt werden", erklärt die Stadt gegenüber ka-news.de

    Großprojekt Stadthalle Karlsruhe
    Bild: Stadt Karlsruhe


    Die Neukonzeption bedeutet aber auch, dass sich die Wiederaufnahme der Bautätigkeiten auf Mitte 2022 und die Fertigstellung auf 2024 verzögert. Die offizielle Übergabe soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 stattfinden

    Außerdem müssen aufgrund der Bauverzögerung bisher aus Bestand wiederverwendete Teile ersetzt werden, da die Nutzungsdauer inzwischen erreicht wurde. Dies betreffe zum Beispiel Veranstaltungstechnik wie Bühnenstrahler und Mischpulte, aber auch Möblierung und Küchengeräte.

    Während der Stillstandszeit sind zudem weitere Maßnahmen hinzugekommen:
    - Sanierung der undichten Gebäudefugen im Untergeschoss nach Wassereintritt
    - Austausch der teilweise undichten Fußbodenheizung in den kleinen Sälen und den Foyerbereichen der Untergeschosse und im Foyer des Erdgeschosses, da die maximale Lebensdauer erreicht ist
    - In Folge: Erneuerung der kompletten Bodenaufbauten in diesen Bereichen
    - Austausch der Kühlzellen aus hygienischen Gründen -Systemwechsel von Umluftkühlgeräten zu Kühldecken in Seminarräumen
    - Umplanung der Kubusecken mit Sprinklerung auf Grund von Bestandsdefiziten
    - Austausch der Lüftungskanäle und Einbauteile in den Sälen des Untergeschosses auf Grund von hygienischen und akustischen Bedenken
    - In Folge: Erneuerung der Unterdecken der Säle des Untergeschosses
    - Neubeschaffung des Mobiliars für die Säle, die Seminarbereiche und der Foyers
    - Digitale Counter am Empfang des Foyers des Erdgeschosses
    - Umbau der Baustelleneinrichtung für den ÖRK 2022
    - Verlängerung der Baustelleneinrichtung und der Standzeit der Gerüste

    Im Zuge der Neukonzeption der Technik sind folgende Maßnahmen hinzugekommen:
    - Reduzierung der Wärmelasten im Foyer durch Sonnenschutzfolie auf der Oberlichtverglasung
    - Brunnenwassernutzung als regenerativer Energieträger zur Gebäudekühlung-Anpassung der Medientechnik und des digitalen Audionetzwerkes an den Stand der Technik
    - Systemwechsel bei der Sprinklerung
    - Sprinklerung der Säle im Untergeschoss
  • Badisches Staatstheater: Spatenstich im Spätsommer
    Um die Sanierung des Badischen Staatstheaters weiter voran zu bringen, wird im Juni 2022 das Kleine Haus schließen. Hier beginnen dann die ersten Abbrucharbeiten. Im Spätsommer ist der erste Spatenstich für das neue Schauspielhaus, das Junge Staatstheater und die Gastronomie geplant. Im Lauf des Jahres 2022 beginnt die Umgestaltung des Hermann-Levi-Platzes. Eine zeitliche Verzögerung oder weitere Kostensteigerung soll es laut Stadt nicht geben.
    Neugestaltung Hermann-Levi-Platz Staatstheater Karlsruhe
    Bild: Verena Müller-Witt

Baustelle Wildparkstadion: Die Fertigstellung könnte sich verschieben

Die neue Heimat des Karlsruher SC wächst weiter. Während Ost- und Südtribüne bereits in Betrieb gegangen sind, befinden sich Haupt- und Nordtribüne im Rohbau. Bis die KSC-Fans das neue Stadion aber komplett in Besitz nehmen können, müssen sie sich noch ein wenig gedulden. Das Stadion soll zwar 2022 fertig werden, der angepeilte Termin im Sommer wird aber wohl nicht eingehalten werden können. 

Fotostory BBBank Wildpark Oktober 2021
Bild: Carmele | TMC-Fotografie

"Am Fertigstellungstermin im Sommer 2022 wird von unserer Seite aus festgehalten. Mit dieser klaren Erwartungshaltung stehen wir in Verhandlungen mit dem von uns beauftragten Totalunternehmer (TU) mit dem Ziel, den Termin zu halten. Es zeichnet sich allerdings ab, dass der ursprüngliche Zeitplan nicht zu halten ist und sich um einige Monate verzögern könnte", erklärt der Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark (Eibs).

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Nach der Winterpause - die für die Bauarbeiter am 23. Dezember startete - geht es am 3. Januar schrittweise weiter. Dann soll der Rohbau an der Westtribüne (ehemalige Haupttribüne) bis in die oberste Etage wachsen, während zeitgleich auch die Nordtribüne größer wird.

"Hier wird aber zunächst nur eine Hälfte bis hinauf zum Dach gebaut, erst im Anschluss die zweite Hälfe. Hintergrund sind hier die engeren Platzverhältnisse: Der Autokran benötigt zunächst noch einen Teil des Baufelds als Aufstellfläche. Parallel zum Einsetzen der Fertigbetonteile der Nordtribüne wird auf der darunterliegenden Promenade mit dem Rohbau der Kioske und Sanitäranlagen begonnen", so der Eibs gegenüber ka-news.de. Nach Abschuss der Roharbeiten soll der Innenausbau zunächst im Keller der Westtribüne starten. 

Fotostory BBBank Wildpark Oktober 2021
Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Wenn die Tribünen dann stehen, sollen nach und nach die letzten Lücken zwischen ihnen geschlossen werden. "Damit kommen wir dem Stadionfeeling noch mal einen großen Schritt näher", heißt es. Die Lücken zwischen der Süd- und Westtribüne sowie zwischen der Nord- und Westtribüne sollen in einem letzten Schritt geschlossen werden, da diese Bereiche noch als Bauzufahrt in den Innenraum benötigt würden.

Ein weiteres Highlight wird die Entfernung des zweiten, temporären Flutlichtmasten im Innenraum vor dem Gästeblock sein. Dieser Schritt steht an, sobald die neue Beleuchtung unter dem Dach der künftigen Nordtribüne in Betrieb gegangen ist.