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Karlsruhe: KSC reist mit Franke in der Startelf und "extrem viel Energie" zum Pokal-Derby zum SV Sandhausen

Karlsruhe

KSC reist mit Franke in der Startelf und "extrem viel Energie" zum Pokal-Derby zum SV Sandhausen

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    Jubel: Marcel Franke, Lucas Cueto und Fabian Schleusener bejubeln das 3:2 am vierten Spieltag gegen den SV Sandhausen.
    Jubel: Marcel Franke, Lucas Cueto und Fabian Schleusener bejubeln das 3:2 am vierten Spieltag gegen den SV Sandhausen. Foto: Mia

    Viel Zeit, um die knappe Niederlage gegen den SV Darmstadt zu verarbeiten, hat der Karlsruher SC nicht. Bereits am Mittwoch geht es im DFB-Pokal gegen den SV Sandhausen. Ein Problem ist das Cheftrainer Christian Eichner nicht, im Gegenteil.

    Beim KSC ist man froh über die kurze Pause

    "Es ist uns allen nicht unrecht. Das Darmstadt-Spiel hat uns anderthalb Tage richtig wehgetan", so der KSC-Coach am Dienstag auf der Pressekonferenz. Aber: "Aus solchen Geschichten kann und muss man auch Energie ziehen und für uns alle ist es keine schlechte Sache, dass wir den Blick schnell auf das Pokalspiel richten können."

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    Foto: Mia

    Der KSC trifft in dieser Saison bereits zum zweiten Mal auf den SVS. Die erste Begegnung am vierten Spieltag der aktuellen Zweitliga-Saison konnten die Badener für sich entscheiden. Das 3:2 im heimischen Wildpark war zugleich der erste Saisonsieg. 

    Ein Ausgang, der sicherlich nach Eichners Geschmack wäre. "Wir müssen aber in das Gesamtpaket Sandhausen eintauchen und nur wenn wir das tun, werden wir die Chance, haben wieder im Lostopf für die nächste Runde zu sein. Beide Vereine werden den Gedanken anstreben, eine Runde weiter zu kommen", so Eichner. 

    Franke kehrt in die KSC-Startelf zurück

    Personell kann Eichner - bis auf die Langzeitverletzten -  wieder aus dem vollen schöpfen. Am Montag mussten die Verteidiger Philip Heise und Stephan Ambrosius aufgrund muskulärer Probleme kürzertreten, auch Darmstadt-Comebacker Christoph Kobald verpasste die Einheit. 

    Marcel Franke vom Karlsruher SC hat Stammzellen gespendet.
    Marcel Franke vom Karlsruher SC hat Stammzellen gespendet. Foto: Uli Deck/dpa

    "Wir können heute im Training nahezu alle Spieler im Training begrüßen. Es gab ein, zwei Wehwehchen, doch die hat die medizinische Abteilung wieder in den Griff bekommen und sollten kein Problem darstellen", sagt Eichner. 

    Auf jeden Fall wieder im Kader und auf dem Platz wird Marcel Franke sein, wie Eichner verrät. Der Innenverteidiger habe den Eingriff für seine Stammzellenspende gut überstanden und "wird morgen Abend auf dem Feld stehen."

    Eichner lässt sich nicht weiter in die Karten schauen

    Mehr Informationen ließ sich Eichner in Sachen Personal aber nicht entlocken. Auch das sich der KSC aktuell in einer englischen Woche befände, sei für den Übungsleiter kein automatischer Grund für Änderungen an seiner Startelf. 

    Christian Eichner (KSC Trainer)
    Christian Eichner (KSC Trainer) Foto: Carmele/TMC-Fotografie

    "Oliver Kreuzer hat gestern einen sehr schlauen Satz gesagt: 'Das, nächste Spiel ist immer das wichtigste Spiel.' Es klingt belanglos, ist aber einfach zutreffend", so Eichner.

    Eine englische Woche gehe inzwischen immer mit dem Gedanken der Belastungssteuerung einher, was zwar einen Gedanken wert sei, doch "man sollte auch in der Lage sein, drei Spiele in sieben Tagen zu absolvieren", meint Eichner.

    "Wäre sinnvoll nicht in Rückstand zu geraten"

    Nach, dem Pokalmatch am Mittwoch wartet mit Fortuna Düsseldorf der aktuelle Tabellennachbar auf den KSC. Die Rheinländer sind am kommenden Sonntag Gast im Wildparkstadion. Im Pokal treffen die Düsseldorfer - ebenfalls am Mittwoch - auf Jahn Regensburg.

    Christian Eichner war unter Alois Schwartz Co-Trainer beim KSC.
    Christian Eichner war unter Alois Schwartz Co-Trainer beim KSC. Foto: Carmele/TMC Fotografie

    Zunächst erwarte Eichner mit dem SV Sandhausen aber eine "Mannschaft, die es extrem gut versteht zu verteidigen, die Räume zu verdichten und immer wieder versucht, den Gegner zu locken." Es komme für den KSC darauf an, nicht in die Stärken des SVS hineinzuspielen. Dies sei laut Eichner aber nicht immer so einfach, wie es sich anhöre.

    "Mit Kinsombi und Esswein haben sie Spieler, die bereits eins obendran gespielt haben und es wäre durchaus sinnvoll nicht in Rückstand zu geraten, obwohl wir in der Liga zweimal gegen eine gute Mannschaft zurückgekommen sind", so Eichner. 

    Eichner weiter: "Wenn wir nicht bereit sind, genau so griffig und gierig zu sein wie im Saisonspiel, wird unsere Kugel bei der Auslosung für die nächste Runde fehlen. Ich bin aber überzeugt davon, dass die Mannschaft aus der Niederlage am Samstag extrem viel Energie ziehen und bereit sein wird." 

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