Bei fast 30 Grad waren rund 300 Fans in den Wildpark gekommen und die sahen 24 Spieler, die lachend, aber auch enorm engagiert am Trainingsauftakt des badischen Zweitligisten teilnahmen. Das besondere Interesse galt den vier KSC-Neuzugängen.

Vier Neue, O´Shaughnessy fehlt

Torhüter Kai Eisele kam von Fortuna Düsseldorf. Für die offensive Außenbahnen wurde Kelvin Arase von Rapid Wien fest verpflichtet, Paul Nebel von Mainz 05 ausgeliehen. Marcel Franke, der von Hannover 96 kam, soll in der Innenverteidigung Robin Bormuth, der nach Paderborn ging, ersetzen. "Das macht hier enorm viel Spaß. Dass bei so einem tollen Wetter, so viele Fans gekommen sind - prima", so ein zwar verschwitzter, aber dennoch sichtlich gut gelaunter Franke.

KSC-Auftakttraining 2022/23
Bild: Mia

Alle mischten kräftig mit. Zur Freude von Eichner, der noch daran zu knabbern hatte, dass sich Daniel O´Shaughnessy einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte und monatelang ausfällt. "Das tut richtig, richtig weh."

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Die Verletzungen von O’Shaughnessy und Kobald haben Auswirkungen auf seine taktischen Überlegungen. "Es fehlt ein Innenverteidiger, dadurch wird der Handlungsspielraum kleiner."Soll heißen: Eine Dreierkette ist mit dem aktuellen Personal wohl nicht umsetzbar. "Möglich, dass Tim Breithaupt nach hinten rückt", verriet Eichner etwas aus seinen Gedankenspielen.

Noch kein Hofmann-Nachfolger

Zum noch immer nicht gefundenen Nachfolger im Sturm für Philipp Hofmann, der nach Bochum wechselte, meint er: "Ich bin entspannt, wir sind dran, wir machen uns viele Gedanken." Sebastian Jung und Christoph Kobald fallen nach Operationen weiter aus.

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Mit dabei: Luca Boley, ein Defensivakteur. Er war an Nürnberg II ausgeliehen, aber die Franken hatten kein Interesse am Verbleib Boleys. Der 19-Jährige hat noch bis 2023 Vertrag. Doch die Badener würden ihn gerne abgeben. Um Gehaltskosten zu sparen, wohl auch ohne Ablöse - und mit einer Abfindung.

Auch Leon Jensen wirkte anfangs beim Trainingsauftakt mit, aber als die Übungen intensiver wurden, zog sich Jensen zurück, um nach seinem Kreuzbandriss kein Risiko einzugehen und sich langsam heranzutasten.

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Schon nach dem Aufwärmen verließ der Koreaner Kyoung Rok Choi die Trainingsgruppe. Ihn plagt "der Bereich zwischen Rücken, Niere und Bauchraum", so KSC Teamarzt Marcus Schweizer. Trotz intensiver Untersuchungen habe man nichts feststellen können.