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Karlsruhe: Gut gepokert oder verzockt? Das sagen KSC-Fans zu Kreuzers Transferpolitik

Karlsruhe

Gut gepokert oder verzockt? Das sagen KSC-Fans zu Kreuzers Transferpolitik

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    Oliver Kreuzer (ehemaliger Sportdirektor des KSC) am Ball.
    Oliver Kreuzer (ehemaliger Sportdirektor des KSC) am Ball. Foto: Carmele | TMC-Fotografie

    Kleiner, jünger, mehr Sprinter und mehr Verstärkung auf den Außenbahnen - so wollte KSC-Trainer Christian Eichner seinen Kader für die Saison 2020/21 aufstellen, damit den Blau-Weißen die neue Spielzeit leichter von der Hand geht als die vergangene Zitterpartie um den knappen Klassenerhalt.

    Und es hat sich gezeigt: In vielen Punkten hat Sportdirektor Oliver Kreuzer die Wünsche des Trainers erfüllt. So haben einige Nachwuchstalente den Kader deutlich verjüngt, das Torwart-Trio ist wieder komplett und neue Rechts- und Linksverteidiger stärken die Defensive des KSC.

    Für Gesprächsstoff hingegen sorgten die Wechsel-Gerüchte um Marvin Pourié, Daniel Gordon und Philipp Hofmann. Lange hielt der KSC jeweils mit etwaigen Transfer-Optionen hinter dem Berg - im Fall von Philipp Hofmann noch ohne eindeutige Entscheidung: Der Verein würde den Stürmer gerne behalten, dieser hatte jedoch seinen Wunsch nach einem Wechsel deutlich gemacht.

    "Die Mannschaft hat nicht nur an Erfahrung und Qualität gewonnen, sondern ist auch jünger geworden"

    Die Transferpolitik seit der Sommerpause lässt auch die Fans des KSC nicht kalt. Die Meinungen gehen dabei zuweilen auseinander. Einer, der hinter Oliver Kreuzer und seiner Kaderplanung steht, ist Sebastian Penschok. Er kommt in den Wildpark, seit er laufen kann, erzählt er.

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    Foto: privat

    "Ich bin mit Kreuzers Arbeit und den Transfers mehr als zufrieden. Die Mannschaft hat nicht nur an Erfahrung und Qualität gewonnen, sondern ist auch jünger geworden", sagt der Fan im Gespräch mit ka-news.de. "Ich hoffe, wir werden dadurch die Spritzigkeit und Kaltschnäuzigkeit erlangen, die uns zuletzt noch gefehlt hat."

    "Philipp Heise hat sich sensationell präsentiert"

    Auch Björn Heneka war von klein auf im Wildpark dabei, um seinen KSC in Heim- und Auswärtsspielen anzufeuern. Er hat an der Aufstellung der Mannschaft derzeit ebenfalls nichts auszusetzen. "Der aktuelle Transfermarkt ist durch die Corona-Pandemie schwer genug, dazu kommt noch unser schmaler Etat. Aus diesem Grund finde ich die getätigten Transfers sehr gut", meint er.

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    Foto: privat

    Auch in den Spielen habe sich der KSC seiner Ansicht nach bisher überzeugend geschlagen. "Besonders aufgefallen ist mir dabei Philipp Heise, der sich sensationell präsentiert." Linksverteidiger Heise war im August vom englischen Erstligisten Norwich City ausgeliehen worden.

    "Oliver Kreuzer hat in diesem Transferfenster gute Arbeit geleistet"

    Der Freiburger Henri Hansen hält ebenfalls viel von den Neuzugängen der Karlsruher. "Durch sie haben wir uns taktisch, spielerisch und technisch verbessert - mitunter ist auch die Handschrift des Trainers zu erkennen", meint er gegenüber ka-news.de.

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    Foto: privat

    Aber auch dem Sportdirektor räumt er einen Anteil an dem Erfolg ein. "Oliver Kreuzer hat in diesem Transferfenster gute Arbeit geleistet, weil man jetzt schon die Stabilität in unserer Abwehr erkennt."

    "Kritik ist nicht immer berechtigt"

    KSC-Fan Marcel König hingegen sieht das Ganze etwas kritischer. "Oliver Kreuzer steht oft in der Kritik, die nicht immer berechtigt ist", meint er im Gespräch mit ka-news.de. Die Transfers für diese Saison findet er "sehr stark für Karlsruher Verhältnisse".

    Auch eine Meinung zu der Transfer-Posse um Philipp Hofmann hat er: "Ich finde es bemerkenswert, dass Kreuzer bei dem Wechsel-Theater nicht eingeknickt ist, sondern standhaft blieb."

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