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Karlsruhe: KSC-Kapitän Jerôme Gondorf ärgert sich im Trainingslager über die Testspiel-Niederlage

Karlsruhe

KSC-Kapitän Jerôme Gondorf ärgert sich im Trainingslager über die Testspiel-Niederlage

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    Jerôme Gondorf (KSC 8)
    Jerôme Gondorf (KSC 8) Foto: ka-news.de

    Im Badischen: Sturm mit heftigem Regen. In Spanien: Sonnenschein. Zumindest während KSC-Profis einen Wettbewerb im "Fußball-Golf" am Montagnachmittag veranstalteten. Am Dienstag hat sich das Wetter dann gewandelt: Jetzt scheint in der Fächerstadt die Sonne, während in Estepona der KSC seine erste Einheit am Tag unter grauen Wolken absolvieren muss. 

    Gondorf gewinnt im Fußball-Golf - "an Erfahrung"

    Das Fußball-Golf war eine schöne Abwechslung im ansonsten kräftezehrenden Trainingslager des KSC, wie Kapitän Jerôme Gondorf berichtet. "Das war für mich eine Premiere und es hat richtig Spaß gemacht. Es ist wie Golf, nur dass man alles mit den Füssen macht", sagt er.

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    Foto: mia

    War die Nummer acht des KSC auch Gewinner der Challenge? Kurze Pause, dann erklärt "Jego" schmunzelnd: "Es gab acht Viererteams. Ich habe gewonnen - an Erfahrung..."

    Die Hälfte des Trainingslagers in Andalusien ist vorbei. Der Spielführer des badischen Zweitligisten zieht gegenüber ka-news.de ein positives Zwischenfazit: "Alles ist gut hier. Wir können uns wirklich nicht beschweren, es passt prima." Vom Hotel, über die Trainingsplätze bis hin zum Wetter.

    "Der erste Tag war intensiv"

    "Toll, bisher 20 Grad, Sonnenschein von morgens bis abends. Am Dienstag  soll es erstmals etwas nieseln“, so Gondorf. Der Tagesablauf ist weitgehend festgezurrt. Frühstück gibt es zwischen sieben und neun Uhr. Regelmäßig einer der ersten: Trainer Christian Eichner. Danach folgen die Trainingseinheiten.

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    Foto: mia

    "Der erste Tag war intensiv, aber das gehört dazu. Das war für mich nichts Überraschendes", so der Kapitän. Am Montag war es etwas weniger anstrengend. "Im ersten Testspiel kam jeder nur eine Halbzeit zum Zug. Man merkt, dass die Belastung runtergefahren wird." Man spiele nun mehrheitlich elf gegen elf.

    "In verschiedenen Formationen, mal Dreier- dann Viererkette. Das Personal wechselt dabei", sagt Gondorf. Die 0:1 Niederlage im Testspiel gegen den ungarischen Klub Puskás Akadémia FC hat ihn geärgert. "Ich verliere nicht gerne. Das Gegentor kam für uns fast typisch zustande, dabei haben wir daran gearbeitet, dass so etwas nicht mehr passiert“, sagt er und konkretisiert:

    "Für den Gegner zu einfach"

    "Es war für den Gegner zu einfach. Wir zeigen guten Willen, aber lösen eine Situation im Mittelfeld nicht richtig auf, verlieren den Ball in der eigenen Hälfte und prompt ist der Gegner gefühlt mit zwei Pässen vor unserem Tor. Das war schon ein paarmal so, da müssen wir klarer werden. Da müssen wir auf Nummer sicher gehen und den Ball auch mal weghauen."

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    Foto: mia

    Das habe man in der Gruppe, aber auch im Doppelzimmer analysiert. Das teilt er sich mit Marvin Wanitzek. "Aber eigentlich ist es ein Viererzimmer, denn es gibt eine Tür zum Nachbarraum und da sind Gordi und Malik." Abends gab es bisher zwei Video Analysen. Sonst steht der Abend zur freien Verfügung.

    Freizeit-Spaß: Sauna, Karten spielen oder Playstation

    "Die nutzen einige zur Behandlung, andere gehen in den Wellnessbereich, machen Sauna. Wir - Lucas Cueto, Leon Jensen und Marius Gersbeck - haben auch schon mal in der Lobby Karten gespielt."

    Dann verrät Gondorf: "Gordi und Wanne sind richtig stark an der Playstation." Ganz intensiv hält der Vater zweier Töchter Kontakt zur Familie. Mehrfach am Tag per Videoanruf. „Man vermisst die Familie schon sehr", bekennt der stolze Papa.

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