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Karlsruhe: Wer darf bleiben, wer muss gehen? So ist aktuell die Lage beim KSC

Karlsruhe

Wer darf bleiben, wer muss gehen? So ist aktuell die Lage beim KSC

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    KSC Mannschaft Saison 2022/2023
    KSC Mannschaft Saison 2022/2023 Foto: Thomas Riedel

    Daher wurden viele neue zentrale Abwehrspieler verpflichtet. Marcel Franke, Florian Ballas fix und auf Leihbasis Stephan Ambrosius. Ballas wurde nicht einmal mit ins Trainingslager genommen. Er war - wie Ambrosius - lange ohne Spielpraxis, ehe ihm der KSC einen Vertrag gab. Muskelprobleme setzten beide außer Gefecht. Dann, gegen Ende 2022, kamen viele der Verletzten zurück. Christian Kobald war wie auch Daniel O’Shaugnessy einsatzfähig.

    Christoph Kobald vom Karlsruher SC geht über den Platz.
    Christoph Kobald vom Karlsruher SC geht über den Platz. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

    Routinier Daniel Gordon stand übrigens nahezu permanent bereit. Im KSC Kader standen acht gut bezahlte Innenverteidiger. Übrigens: Keiner davon kann auf einer anderen Position eingesetzt werden. Darauf, ob ein Spieler polyvalent - vielseitig - einsetzbar ist, wurde bei deren Verpflichtung keinen Wert gelegt. Die aktuelle Folge: Ein Überangebot an ähnlichen Abwehrspielern.

    Irorere, Ballas und Mirkovic nicht im Trainingslager

    Die Konsequenz? Trainer Christian Eichner nahm das Trio Florian Ballas, Felix Irorere und Lazar Mirkovic gar nicht mit ins Trainingslager nach Spanien. Die drei sollen im Wildpark mit der U 19 des KSC trainieren… Eichner stehen noch immer fünf Innenverteidiger Verfügung. Und der Ausblick?

    Der Blick in Richtung der nächsten Saison garantiert - eine never ending Story… Dann enden die Verträge von vielen Innenverteidigern. Zum Beispiel von Florian Ballas, Felix Irorere und Lazar Mirkovic. Die man wohl allesamt bei der Kategorie: Fehleinkäufe einordnen kann. Dazu läuft der Kontrakt von Daniel Gordon, der am 16. Januar 38 Jahre alt ist, aus. Das Arbeitspapier von Stephan Ambrosius hat bei den Fächerstädtern nur bis Saisonende Gültigkeit, dann endet der Leihvertrag des HSV Spielers.

    Der Karlsruher Daniel Gordon spielt den Ball.
    Der Karlsruher Daniel Gordon spielt den Ball. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

    Ihn würde der KSC gerne halten. Dafür spricht, dass beim HSV Trainer Tim Walter den Vertrag verlängerte, denn unter Walter hat Ambrosius nicht all zu große Einsatzchancen. Die sind beim Wildparkclub gegeben. Zudem würden die Badener bei einem Verkauf von KSC Eigengewächs Tim Breithaupt einen Transfererlös in Millionenhöhe generieren.

    Muss Kobald gehen?

    Das würde reichen, um an den HSV eine Ablöse für Ambrosius zu überweisen. Auch der Vertrag von Christoph Kobald läuft aus. Das Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem 25-Jährigen - sprich einer Vertragsverlängerung - hält sich wohl in Grenzen.

    Denn: Es gab bisher seitens des KSC für Kobald weder ein Gespräch noch ein Angebot für einen neuen Vertrag. Sicher, der Österreicher stagnierte etwas in seiner Entwicklung, aber: Einen Spieler mit gleicher Qualität und ähnlichem Gehalt in den Wildpark zu locken, das ist wohl nur ganz, ganz schwer zu verifizieren.

    Weiter in den Diensten des KSC sind kommende Saison zwei erfahrene Akteure: Der Finne Daniel O’Shaughnessy (28) und Marcel Franke (29). Soll heißen: Durch diese Kaderplanung droht erneut ein enormer Umbruch.

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