Der Karlsruher SC profitiert von der Nachwuchsregelung der TV-Gelder. Insgesamt 48 Millionen schüttet die Deutsche Fußball-Liga (DFL) an Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga aus.
U23-Spieler sollen Geld bringen
Der KSC setzt in den letzten Jahren verstärkt auf junge Spieler, um Geld in die eher klammen Kassen zu spülen. Doch nicht nur über Verkäufe können Einnahmen generiert werden. Wie Präsident Holger Siegmund-Schultze bereits auf der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung angekündigt hat, erhofft man sich auch durch die Einsätze von U23-Spielern Einnahmen.

KSC profitiert von Nachwuchsgeldern
Die Zahlen zu diesen Einnahmen wurden jetzt von der DFL veröffentlicht. Vier Prozent der gesamten TV-Gelder fließen in die Kategorie „Nachwuchs“. In der Saison 2024/2025 sind das insgesamt 48 Millionen Euro. Das Geld gibt es für die Spielminuten, die von in Deutschland ausgebildeten U23-Spielern – die also den sogenannten „Local-Player-Status“ innehaben – absolviert wurden.

Aus dem Topf fließen 1,9 Millionen Euro nach Karlsruhe. Der Verein landet damit auf Platz 5. Den größten Anteil macht dabei Max Weiß. Er spielte die gesamte Saison durch und kommt damit auf 3060 Spielminuten. Ebenfalls unter den Top 15: Marcel Beifus, der 2671 Minuten auf dem Platz stand.

Ein Drittel der Einnahmen fließt an die Ausbildungsvereine der Spieler. Hier profitiert der KSC auch durch Spieler, die den Verein bereits verlassen haben, wie Bastian Allgeier (1752 Minuten) oder Tim Breithaupt (914 Minuten).
Die KSC U23-Spieler in der Übersicht:
Die Spielminuten der KSC U23-Spieler in der Übersicht
Tor
Max Weiß - 3060 Minuten
Abwehr
Marcel Beifus - 2671 Minuten
David Herold - 2037 Minuten
Lasse Günther - 960 Minuten
Rafael Pinto Pedrosa - 360 Minuten
Enes Zengin - 90 Minuten
Benedikt Bauer - 1 Minuten
Mittelfeld
Bambasé Conté - 1244 Minuten
Lilian Egloff - 391 Minuten
Ali-Eren Ersungur - 48 Minuten
Robert Geller - 18 Minuten
Meiko Wäschenbach - 3 Minuten
Sturm
Louey Ben Farhat - 447 Minuten

2. Bundesliga profitiert am meisten
Auch andere Vereine der 2. Bundesliga profitieren von der Nachwuchsregelung der TV-Gelder. Hertha BSC (2,5 Millionen Euro), der 1. FC Köln (2,5 Millionen Euro), der 1. FC Nürnberg (2,2 Millionen Euro) und die SpVgg Greuther Fürth (2,1 Millionen Euro) bekamen alle mehr Geld als der KSC. Die SV Elversberg (1,7 Millionen Euro) knapp weniger.
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