Nach rund vier Monaten Verletzungspause war Marius Gersbeck wieder dabei, stand die etatmäßige Nummer eins des KSC nach langer Verletzungspause wieder im Tor der Badener, als die Partie der Blau-Weißen beim Erstligaabsteiger Greuther Fürth angepfiffen wurde. Versehen mit vielen Vorschusslorbeeren kehrte der 27-Jährige ins KSC-Gehäuse zurück.

"Einer der Besten der Liga"

Für Trainer Christian Eichner ist Gersbeck, "einer der besten Torhüter der Liga. Es ist für uns eine Riesenfreude, eine Supernachricht, dass er wieder im Tor stehen wird." Ein Risiko, ihn ohne Testspiel in der Liga zu bringen, sei es nicht gewesen. "Für Gersi ist so ein Einsatz kein Problem, das ist kein Risiko. Er ist kein normaler Torhüter - er ist positiv verrückt."

KSC gegen Greuther Fürth
Bild: Mia

Die Nummer eins im KSC-Torhüterranking nimmt das Lob gelassen hin. "Es war ganz ordentlich", sagt er zu seiner Leistung. "Mit dem 1:1 können wir sehr gut leben. Es war ein sehr schweres Auswärtsspiel", so seine Analyse.

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"Beim Gegentor waren wir einen Schritt zu spät, ärgerlich. Defensiv sind wir stabil gestanden. Wenn wir uns so in die Zweikämpfe reinhauen, dann stehen wir auch sicher, dann können wir zu null spielen und auch mal wieder knapp gewinnen", so der gebürtige Berliner weiter.

Gersbeck mit Punkt zufrieden, aber...

Er sei zwar "zufrieden mit dem Punkt, aber wir sind noch relativ weit unten, also: Die Kirche im Dorf lassen." In der zweiten Minute hatte er seinen ersten Ballkontakt, einen Rückpass, den er weiterleitete. Beim ersten Fürther Eckball musste Gersbeck nicht eingreifen, Innenverteidiger Marcel Franke klärte.

KSC gegen Greuther Fürth
Bild: Mia

Kurz danach schnappte sich der KSC-Keeper einen Abpraller und machte sofort das Spiel schnell, mit einem exakten Zuspiel über fast 40 Meter. Als er kurz vor der Halbzeit eine Flanke sicher pflückte war klar: Gersi ist wieder da – er ist ohne Probleme zurück.

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Er gab lautstark Anweisungen, war der Dirigent der Defensive. In der Nachspielzeit rettete der Combacker seinem Team den Punkt, als er einen Schuss von Simon Asta entschärfte. Dass ihn die Gastgeber sonst vor keine allzu großen Probleme stellten, dass er nicht viel zu tun hatte, störte ich nicht. Im Gegenteil – das mag er: "Ich muss nicht im Mittelpunkt stehen, ich will Spiele gewinnen."