Zwar reichte es auch im dritten Saisonspiel in Liga zwei für den KSC zu keinem Dreier, dennoch: Immerhin schafften die Karlsruher beim Erstligaabsteiger Greuther Fürth ein 1:1, der totale Fehlstart wurde vermieden.

Nebel und Rapp in der Startelf

Der KSC überraschte taktisch, agierte im Mittelfeld oft mit einer Raute, Paul Nebel besetzte da die zentrale offensive Position. Mit Paul Nebel und Simone Rapp hatte Trainer Christian Eichner zwei Startelfdebütanten auf den Rasen geschickt.

KSC gegen Greuther Fürth
Bild: Mia

Der KSC-Coach war mit dem Unentschieden zufrieden: "Es war eine gerechte Punkteteilung. Wir haben gut ins Spiel gefunden - in einer anderen Grundordnung. Allerdings ohne groß Torgefahr auszustrahlen. Uns tut dieses Ergebnis extrem gut." Der KSC begann aktiv, wurde dann aber zurückhaltender, hatte immer weniger Ballbesitz. Die Badener entwickelten - trotz Zweiersturm - keine Torgefahr.

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Und: Keine Kreativität bei den Offensivaktionen. Im Angriff war lediglich Fabian Schleusener zu sehen, seine Partner im Sturmzentrum - zunächst Simone Rapp, dann Mikkel Kaufmann - blieben blass. Die Folge - in Halbzeit eins keine Torchance für die Blau Weißen. Auffallend: der KSC blieb bei den zahlreichen Eckbällen ungefährlich, der so große Trumpf der vergangenen Spielrunde hat noch nicht gestochen.

"Hab ihn einfach rausgehauen"

Positiv: die zuvor löchrige Defensive ließ wenig gute Gelegenheiten der Gastgeber zu. Lediglich beim Führungstreffer der Franken: Unkonzentriertheit bei der KSC Abwehrarbeit. Nach dem Rückstand wurden die Eichner Schützlinge wacher, mutiger aggressiver. Spielerisch, in Sachen Kreativität und Torgefahr gelang den Karlsruhern der Turnaround allerdings nicht.

KSC gegen Greuther Fürth
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Der KSC wenig Ballbesitz, wenig Torchancen. Fast logisch, dass der Treffer für die Fächerstädter durch einen Elfmeter fiel. Marvin Wanitzek verwandelte souverän. Durch den Umstand, dass er lange auf die Ausführung warten musste, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen: "Ich habe ihn einfach reingehauen", so der Vize-Kapitän.

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"Den Punkt mitzunehmen war wichtig, darauf können wir aufbauen. Mit Ball waren wir noch etwas hektisch. Wir haben in Umschaltmomenten einiges liegen lassen." Der erste Punktgewinn in der laufenden Spielrunde war ein Erfolg der Disziplin und Moral.