Aktualisierung, 9.54 Uhr: Hütten-Eigentümer mit Kopfverletzung im Krankenhaus
In einer Pressemitteilung gab die Polizei weitere Informationen zu Brand am Sonntagmorgen bekannt. Demnach versuchten mehrere Anwohner des Campingplatzes das Feuer zu löschen, als die Feuerwehr eintraf. Die konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Andere Gebäude bleiben vom Brand verschont.

Der 73-jährige Eigentümer wurde mit Verletzungen im Kopfbereich ins Krankenhaus. Ein anderer Anwohner zog sich wohl eine Rauchgasvergiftung beim Versuch zu, das Feuer zu löschen. Die Hütte ist nicht mehr bewohnbar.
12. Mai, 9.29 Uhr: Brand auf Campingplatz in Rastatt
Wie das Polizeipräsidium Offenburg auf Nachfrage der Redaktion bestätigt, rief eine Zeugin gegen 8.05 Uhr den Notruf. Eine Hütte des Campingplatzes sei in Brand geraten.

Ein Bewohner soll noch versucht haben, den Brand selbst zu löschen. Er liegt aktuell mit einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus. Ein weiterer Bewohner musste verletzt in eine Klinik gebracht werden.

Warum die Hütte Feuer fing, sei laut Polizei noch nicht klar. "Wir gehen nicht von Brandstiftung aus. Ob die Bewohner den Brand fahrlässig verursacht haben, wird noch ermittelt", heißt es auf Nachfrage von ka-news.de.

Nicht das erste Feuer auf dem Campingplatz
Medienberichten zufolge soll zumindest einer der Bewohner durch Augenzeugen aus der brennenden Hütte gerettet worden sein. Die Polizei konnte das so auf Nachfrage nicht bestätigen.

Schon im März 2023 sorgte ein Großbrand auf dem Campingplatz für Schlagzeilen. Ein Mann schlief damals bei Kerzenlicht ein und bemerkte zu spät, dass sich das Feuer schon ausgebreitet hatte. So entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro.