Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe (RP) wird der Fahrbahnbelag zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Ettlingen komplett erneuert. Der neue Belag soll dann griffiger sein, weniger anfällig für Blow-Ups und weniger lärmintensiv, verspricht Jürgen Gentner, Leiter des Baureferats im RP, beim Pressetermin am Freitag. 

In den kommenden vier Wochen werden in einer ersten Bauphase mobile Stauwarnanlagen installiert, provisorische Nothaltebuchten errichtet und weitere vorbereitende Maßnahmen für die spätere Verkehrsführung in Angriff genommen. Im Anschluss muss die Fahrbahn in Richtung Frankfurt dann voll gesperrt werden. Der Verkehr wird nach Aussage des RP dann auf der Fahrbahn Richtung Basel auf jeweils zwei eingeschränkten Fahrstreifen abgewickelt. 

Auf die Anschlussstelle Karlsruhe-Süd kann während der Baumaßnahmen nicht aufgefahren werden. Die westlich, also auf Karlsruhe Seite, gelegene Zu- und Abfahrt von der B3 auf die A5, beziehungsweise von der A5 auf die B3, kann laut RP jederzeit genutzt werden. Insgesamt schlägt die Erneuerung mit 20 Millionen Euro zu Buche. Die Kosten werden vom Bund getragen.