Pforzheim A8-Ausbau bei Pforzheim: Erste Vollsperrung steht Ende April an

Die A8 bei Pforzheim wird in den kommenden Jahren mehrspurig ausgebaut. Von Freitag, 27. April, bis Montag, 30. April, steht nun die erste Vollsperrung an.

Im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der Enztalquerung wird im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Deutschen Bahn die vorhandene Eisenbahnüberführung über die A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Ost durch einen Neubau ersetzt. Dies sei notwendig, da das vorhandene Bauwerk eine Engstelle im Autobahnquerschnitt darstellt.

Die Arbeiten für die neue Bahnbrücke werden nach Angaben des Regierungspräsidium Karlsruhe voraussichtlich im März 2019 fertiggestellt sein. Für die Abbrucharbeiten und den Einschub des neuen Überbaus werden im Jahr 2018 insgesamt an drei Wochenenden Vollsperrungen der Autobahn im betroffenen Abschnitt notwendig.

Sperrung der A8 für mehrere Tage

Die neue Bahnbrücke werde außerhalb des Verkehrsraumes der Autobahn beziehungsweise der Bahnstrecke unmittelbar neben dem bestehenden Bauwerk hergestellt. Der Abbruch der bestehenden Eisenbahnüberführung sowie der Einschub des neuen Bauwerkes werden im November 2018 innerhalb eines vierwöchigen Sperrfensters der Deutschen Bahn umgesetzt.

Um diese Arbeiten ausführen zu können, muss bereits im Frühjahr die vorhandene und parallel zur Bahnlinie verlaufende Gemeindestraßenbrücke zwischen Niefern-Vorort und Eutingen abgebrochen werden. Für den Abbruch dieser Brücke ist die erste Sperrung der A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Nord und -Ost vorgesehen: Von Freitagabend, 27. April, bis Montagmorgen, 30. April 2018 soll die Vollsperrung dauern.

Ersatzneubau kostet rund 14 Millionen Euro

Die genauen Zeiträume der Vollsperrungen sowie die Führung des Umleitungsverkehrs werden laut Regierungspräsidium rechtzeitig gesondert bekannt gegeben. Der überregionale Verkehr zwischen den Autobahndreiecken Karlsruhe und Leonberg wird über die A5 und A 6 umgeleitet.

"Die Kosten für den Ersatzneubau des Überführungsbauwerkes betragen rund 14 Millionen Euro und werden zu unterschiedlichen Anteilen vom Bund und der Deutschen Bahn getragen", heißt es in der Pressemitteilung. Für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Belastungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

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