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Karlsruhe: Schauen statt streicheln: Neues Meerschweinchen-Gehege im Karlsruher Zoo

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Schauen statt streicheln: Neues Meerschweinchen-Gehege im Karlsruher Zoo

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    Zoobesucher Malik erkundet das Meerschweinchengehege aus nächster Nähe.
    Zoobesucher Malik erkundet das Meerschweinchengehege aus nächster Nähe. Foto: mn

    Der kurze Gang mit Betonwänden und eine kleine Treppe sind für Kinder der Zugang in die Welt der Meerschweinchen. Von zwei durchsichtigen Kugeln aus, können sie die neuen Zoobewohner aus nächster Nähe beobachten - aber wirklich nur Kinder, betont Obert. Den stellvertretenden Zoochef Clemens Becker konnte das aber nicht abhalten. "Ich war schon drin", verkündet er. Gestreichelt werden können die Meerschweinchen hier allerdings nicht mehr, dazu ist der Zaun zu hoch.

    Asbest im Exotenhaus

    Das alte Meerschweinchengehege war wie der restliche Streichelzoo im November 2010 bei einem Großbrand zerstört worden. Im September 2011 wurde der neue Streichelzoo eröffnet. "Das Meerschweinchengehege hat ein bisschen länger gedauert, weil zuvor die finanziellen Mittel gefehlt haben", erklärt der Bürgermeister. Dank einer Spende der Zoofreunde Karlsruhe in Höhe von 50.000 Euro sei dieses Problem gelöst worden. So konnten zehn Hausmeerschweinchen - ein Vater und seine neun Kinder - ihr neues Zuhause im Karlsruher Zoo beziehen.

    Das Gehege liegt etwas abseits vom restlichen Streichelzoo. Direkt dahinter wird schon die nächste Baustelle des Karlsruher Zoos sichtbar: Das Exotenhaus. "Nachdem quer gestreutes Asbest im Gebäude gefunden wurde, gab es zeitliche und finanzielle Veränderungen bei der Errichtung des Exotenhauses. Das Gebäude soll trotzdem planmäßig fertiggestellt werden", so Obert. Der Umbau kostet 18,3 Millionen Euro.

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