Die Abonnenten sollen auf dem Postweg ein Regio-Ticket (Netz) für drei Personen zugeschickt bekommen. Die angeschriebenen Abonnenten können mit diesem Ticket einen Tag lang im gesamten KVV-Netz unterwegs sein. Jahreskartenbesitzer, die ihr Ticket im Barverkauf erworben haben, können sich diesbezüglich mit ihrem jeweiligen Ticket an das KVV-Kundenzentrum an der Durlacher Allee in Karlsruhe wenden und erhalten dort ihr Regio-Ticket. Das gab der KVV in einer Pressemitteilung bekannt.

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"Wir wollen unseren Fahrgästen entgegenkommen"

"Ich möchte mich ausdrücklich für die Probleme der vergangenen Monate rund um den Bus-Ersatzverkehr bei unseren Fahrgästen entschuldigen“, sagt KVV-Geschäftsführer Alexander Pischon, der zugleich Vorsitzender der Geschäftsführung der AVG ist. "Wir haben nach einer internen Überprüfung des Ersatzverkehrs sowie angesichts zahlreicher Kundenbeschwerden entschieden, dass wir unseren Fahrgästen hier mit dieser kulanten Regelung gerne entgegenkommen wollen“, so der AVG-Geschäftsführer. Der AVG sei natürlich bewusst, dass diese Kompensation nicht alle Probleme der vergangenen Monate "aufwiegen“ könne.

Alexander Pischon, kaufmännischer Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe VBK und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV).
Alexander Pischon, kaufmännischer Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Karlsruhe VBK und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV). | Bild: Lars Notararigo

Die nun bekannten Probleme des "lang laufenden“ Ersatzverkehrs zwischen Rastatt und Karlsruhe sollen als Grundlage dienen, um mit Blick auf künftige Ersatzverkehre notwendige Verbesserungen umzusetzen. Ein entscheidender nächster Schritt wird sein, weiter intensiv mit dem Land Baden-Württemberg über die Finanzierung von Bus-Ersatzverkehren zu verhandeln.

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Wichtiger Hinweis zur Kulanz-Gewährung gegenüber den rund 2.000 Abonnenten, die entlang der Stadtbahnstrecke der S7 und S8 wohnen:

Die gewährte Kompensation in Form eines Regio-Tickets erfolge "freiwillig aus Kulanz und bezieht sich ausschließlich auf die Gruppe an Kunden, die von diesem mehrmonatigen Ersatzverkehr betroffen waren. Hieraus lässt sich kein Rechtsanspruch mit Blick auf die Bus-Ersatzverkehre der AVG auf anderen Strecken beziehungsweise für andere Zeiträume ableiten", so der KVV.