Es werde eine neue Zeitrechnung für Karlsruhe anbrechen, sagte der damalige Oberbürgermeister Heinz Fenrich, als er 2010 den Spatenstich der U-Strab vornahm. Nun ist der U-Strab-Tunnel eröffnet - und der ehemalige OB zeigt sich sichtlich erleichtert. "Immerhin ist die Kombilösung sozusagen 'mein Kind', dessen Entwicklung ich auch nach meiner Zeit als Oberbürgermeister weiterverfolgt habe", so Fenrich.

Heinz Fenrlch und Frank Metrup (v.l.) ehemaliger und amtierender Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe bei der Einweihung des ...
Heinz Fenrlch und Frank Metrup (v.l.) ehemaliger und amtierender Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe bei der Einweihung des U-Strab-Tunnels. | Bild: Lars Notararigo

"Und ich bin unheimlich glücklich, dass das wir vor vielen Jahren zu diskutieren begonnen haben, nun zu Ende gebracht wurde. Ich kann mich noch an die ersten Diskussionen erinnern, damals war es ein Gedanke, den ich in ganz kleiner Runde vorgebracht habe. Die Idee einer Bahn unter dem Pflaster im Rahmen einer Kombilösung. 2009 haben wir diese Idee dem damaligen Gemeinderat vorgestellt. Und heute ist der Tunnel wirklich fertig", rekapituliert er.

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"Das wird die Stadt nicht nur im Nahverkehr verändern, sondern die gesamte Stadtentwicklung beeinflussen. Und das war auch von Anfang an beabsichtigt", sagt der ehemalige OB. "Ganz davon abgesehen, dass der Stadtumbau in den  nächsten Jahren und Jahrzehnten über statt unter der Erde stattfinden wird."

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