Nach der Teilnahme an der Aktion "Karlsruhe Hand in Hand“ möchte die CIK mit einer Plakatkampagne in der Innenstadt ein weiteres Zeichen setzen.

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Nach Angaben der CIK seien jene Montags-Spaziergänge oder die Samstags-Aufmärsche "ein Schlag ins Gesicht derer bedeuten, die sich für die Bekämpfung der Pandemie einsetzen, sich impfen lassen, Maske tragen, Abstand wahren sowie der Pandemie tagtäglich ausgesetzt sind und unter ihr auch leiden".

Stiller Protest in gelb

"Ich habe mich mit vielen Inhabern kleinerer, inhabergeführter Geschäfte unterhalten. Diese sehen sich durch die Aufmärsche von Corona-Leugnern und Querdenkern zusätzlich belastet. Viele Bürger beginnen die Stadt zu den Zeiten, an denen potenzielle Aufmärsche und Spaziergänge stattfinden können zu meiden. Hier drangsaliert eine kleine Minderheit die große Mehrheit. Das darf in einer Demokratie nicht toleriert werden“, so Henrik Rohde, erster Vorsitzender der CIK.

Impfen statt Schimpfen Plakat von der CIK
Bild: CIK

Deshalb habe die City Initiative Karlsruhe in Kooperation mit der Karlsruhe Marketing & Event GmbH die Verteilung aussagekräftiger gelber Plakate mit der Aufschrift "Impfen statt Schimpfen“ realisiert. Diese sollen dann zum Zeitpunkt der Aufmärsche vor den Schaufenstern von Handel, Gastronomie oder Dienstleistern aufgehängt werden und damit ein Zeichen gegen die Aufmärsche setzen.

Frank Theurer ist seit 7. Februar 2019 neuer CIK-Geschäftsführer.
Frank Theurer ist seit 7. Februar 2019 neuer CIK-Geschäftsführer. | Bild: ps/CIK

"Dieser stille Protest erzielt nur dann seine Wirkung, wenn die Plakate ausschließlich unmittelbar vor den Märschen aufgehängt und danach auch wieder schnell abgehängt werden. Denn es gibt ja auch Menschen, die nicht geimpft werden können und die möchten wir nicht zusätzlich vergraulen. Die Aktion richtet sich ausschließlich gegen die, die unsere Demokratie mit Füßen treten“, so CIK-Geschäftsführer und Citymanager Frank Theurer.

 

 
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