Am 31. Mai und 1. Juni war es nach zwei Jahren Corona-Pause wieder so weit. Die hallo.digital-Convention organisiert von den Netzstrategen, fand in Karlsruhe im Tollhaus statt. Zwei Tage lang stand das Thema "Digitalisierung" in verschiedenen Unternehmensbereichen im Mittelpunkt. Neben dem Live-Event vor Ort konnten Teilnehmer die Vorträge der Veranstaltung auch im Livestream online verfolgen.

165 Teilnehmer

Auf zwei Stages konnten sich die rund 165 Teilnehmer über Digitalisierung und mehr informieren lassen. Nach der Eröffnungskeynote von Ömer Atiker wurden in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden über die Chancen und Schwierigkeiten der Digitalisierung für Unternehmen gesprochen.

Jürgen Seitz (links) von der Hochschule der Medien in Stuttgart und Serdar Dogan von QREATE über ihr NFT-Projekt.
Jürgen Seitz (l.) von der Hochschule der Medien in Stuttgart und Serdar Dogan von QREATE über ihr NFT-Projekt. | Bild: Carsten Kitter

Was sind eigentlich NFT's und wie kann ein solches Projekt erfolgreich gestaltet werden? Welche Chancen bieten  Podcasts für Unternehmen? Wie muss meine Website aufgebaut sein? Und welche Daten sind für meinen Unternehmenserfolg entscheidend waren an Tag eins nur eine kleine Auswahl an Fragen, die beantwortet wurden. 

Das könnte Sie auch interessieren

Auch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen durften natürlich nicht fehlen. So stellten Gastronom Max Wieland und die Digitalagenten von Dorfjungs Joshua Keck & Jonas Marckert ihr Konzept für einen komplett neuen Online-Shop vor, der während der Pandemie aufgebaut und zum Erfolg wurde. Hier zeigte sich gut, wie sich die Pandemie auf die Digitalisierung auswirkte. 

Zum Abschluss des ersten Tages gab Hendrik Ockenga von Recaro einen Einblick, wie sich sein Unternehmen aus einer Nische auf eine andere Nische spezialisierte und einen erfolgreichen Transformationsprozess abschließen konnte.

Am zweiten Tag wurde es praktisch

Der zweite Conventiontag startete mit einer Diskussionsrunde. Thema: Alle wollen Digital Professionals - nur woher nehmen? Die Runde beschäftigte sich mit Schwierigkeiten für Unternehmen, gute "Fachkräfte" im Bereich der Digitalisierung zu finden.

Joshua Keck & Jonas Marckert (Dorfjungs) und Gastronom Max Wieland (mitte).
Joshua Keck & Jonas Marckert (Dorfjungs) und Gastronom Max Wieland (m.). | Bild: Carsten Kitter

Denn ähnlich zum Handwerk scheint es auch hier einen Mangel zu geben, gleichzeitig können sich Digitalspezialisten praktisch ihren Arbeitgeber aussuchen. Ein Problem für Unternehmen, welches ein Umdenken beispielsweise beim Bewerbungsprozess erfordere.

Ansonsten stand der zweite Tage ganz im Zeichen des praktischen. In verschiedenen Monster Classes und Hands-Ons konnten die Teilnehmer das Gelernte und Gehörte selbst umsetzen und praktische Tools kennenlernen. So wurde  unter anderem gezeigt, wie Google-Snippets sinnvoll aussehen sollten oder wie eine Landingpage gut gestaltet wird. 

2023 findet die hallo.digital im April statt

Am Nachmittag wurden dann die Chancen und Schwierigkeiten der Digitalisierung im Gesundheitsbereich und für Tageszeitungen erörtert. Auch die Macht von Onlineriese Amazon - gerade für kleine Onlineshops - wurde diskutiert. 

Denn Abschluss gestaltet Andre Hellmann von den Netzstrategen. In seiner Abschlusskeynote "The Internet in 2022 – The good, the bad and the ugly" blickte er humoristisch auf das Internet der Gegenwart und der Zukunft.

Das könnte Sie auch interessieren

Neben Vorträgen, Hands-Ons und Moster Classes rundete ein buntes Rahmenprogramm aus kleinen Snacks, Getränken, Kaffee, Foodtrucks und musikalischer Untermalung zum Mittagessen das Event ab. 

Für alle Interessenten, die die diesjährige hallo.digital-Convention verpasst haben und sich das Event in Zukunft nicht entgehen lassen möchten, sollten sich den 25. und 26. April 2023 im Kalender markieren. Dann soll die siebte Ausgabe der hallo.digital stattfinden.