Wer nun befürchtet hatte, dass Ausflüge bereits jetzt abgesagt werden müssten, kann  erleichtert aufatmen. Laut der Polizei Offenburg, die im letzten Winter die Sperrungen in der Schwarzwaldhochstraße durchgeführt hatte, sei es am Wochenende nicht zu solch immensen Anströmen gekommen. Allerdings könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch dieses Jahr wieder Vorkehrungen getroffen werden müssten.

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Bislang keine Maßnahmen geplant

"Wir müssen einfach abwarten wir das Wetter wird", erläutert ein Sprecher der Polizei Offenburg im Gespräch mit ka-news.de. "Sollte das wieder Ausmaße annehmen wie vergangenes Jahr, dann könnte ich mir vorstellen, dass wieder Maßnahmen geplant sind. Derzeit haben wir aber nichts in der Planung." 

Frischer Schnee liegt nahe dem Gipfel des Berges Schauinsland.
Frischer Schnee liegt nahe dem Gipfel des Berges Schauinsland. | Bild: Philipp von Ditfurth/dpa

Dies kann auch das Tourismus und Stadtmarketing in Bad-Herrenalb bestätigen. "Bislang regnet es ja eher, als dass es schneit. Da ist also noch nichts geplant. Ansonsten sind die Kontrollen Aufgabe des kommunalen Ordnungsdienstes", teilt eine Mitarbeiterin gegenüber der Redaktion mit.

Skifahrer und Snowboarder sitzen im Lift am Seebuck auf dem Feldberg im Schwarzwald.
Skifahrer und Snowboarder sitzen im Lift am Seebuck auf dem Feldberg im Schwarzwald. | Bild: Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Beide Aussagen decken sich wiederum mit der Auskunft einer Sprecherin der Skiliftbetriebe Unterstmatt: "Wir hatten im letzten Winter ja immer wieder die Piste geräumt, aber eigene Vorkehrungen sind mir nicht bekannt. Die Sperrungen waren damals ja staatlich vorgeschrieben. Wir hatten damit weniger zu tun und können wie geplant in die Saison starten."

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Das heißt: Obwohl die Corona-Zahlen in diesem Winter sogar höher sind als vor einem Jahr, könnten die Skilifte in Betrieb genommen werden. Allerdings plant das Land derweil, die Corona-Maßnahmen erneut zu verschärfen.

 
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