Als die einrichtungsbezogene Covid-19-Impfpflicht am 16. März für das Karlsruher Klinikum wirksam wurde, lag die Impfquote bereits bei 96 Prozent. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtklinik hervor. Es seien also alles in allem nur 199 Mitarbeiter des Klinikums, dem Gesundheitsamt übermittelt werden mussten. Mit nicht immunisierten Mitarbeitern sei ein Informationsgespräch geführt worden, nachdem die Impfquote zusätzlich angestiegen sei.

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Gleichzeitig sei aber zu beobachten, dass die Impfbereitschaft mit dem neu zugelassenen Stoff Nuvaxovid geringer ist als zunächst erhofft. Was geschieht, wenn sich ein Mitarbeiter vollständig der Impfung verweigere, liege beim Gesundheitsamt. "Betroffene Beschäftigte werden zunächst aufgefordert, die geforderten Nachweise innerhalb einer Frist von voraussichtlich zwei Wochen zu erbringen", heißt es in der weiteren Nachricht.

Weiterhin personelle Probleme

Sollte auch nach mehrfacher Aufforderung kein Nachweis erbracht werden, könne es zu Beschäftigungsverboten kommen - allerdings sei es bis zu einer endgültigen Anordnung des Gesundheitsamtes grundsätzlich möglich, auch ungeimpfte Mitarbeiter weiter zu beschäftigen. Das sei vor allem wichtig, da die Personalsituation nach wie vor angespannt sei.

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Innerhalb dieser Woche seien alleine bis zum 16. März 86 positive Corona-Ergebnisse unter Mitarbeitern eingegangen. In der Gesamtsituation fielen damit "speziell im Pflege- und Funktionsdienst aktuell 257 (Vorwoche 252) Mitarbeitende durch Krankheit, Quarantäne oder Beschäftigungsverbot aus." Eine Rückkehr zur Leistungsfähigkeit auf Vorkrisenniveau sei im Städtischen Klinikum also noch immer nicht möglich.

 
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