"Bis zur Winterpause wollen wir uns so viel Speck wie möglich anfressen", so die Worte von Christian Eichner auf der Online-Pressekonferenz vor dem Spiel des Karlsruher SC gegen Dynamo Dresden. Bei aktuell 21 Punkte und dem Blick auf die Tabelle und dem Wissen, wie schnell sich das Bild ändern kann, wäre es für Eichner und sein Team "vorteilhaft, wenn bis zur Pause eine andere Zahl hinter der zwei stehen haben als die Eins."

KSC will mehr als 26 Punkte

Um das Punktekonto bis zur kurzen Winterpause aufzubessern, bleiben drei Chancen. "In der vergangenen Saison hatten wir nach der Vorrunde 26 Punkte und da wollen wir schon etwas draufpacken", erklärt Eichner und ergänzt mit Blick auf die kommenden drei Spiele gegen Dresden, Heidenheim und Rostock: "Es sind drei Spiele die wir alle gewinnen, aber auch verlieren können." 

KSC-Training vom 2. Dezember
Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die erste Chance auf einen Dreier bietet sich den Badenern am kommenden Sonntag gegen Dynamo Dresden. Die Partie wird aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen in Sachsen ohne Zuschauer stattfinden. Ein Vorteil für die Eichner-Elf, die während der Corona-Saison gerade auswärts eine gute Figur machte? "Es wird sicher kein Nachteil sein, dass dieser Kessel leer sein wird. Das ist dann aber auch schon alles und ich denke nicht, dass es Auswirkungen auf das Ergebnis haben wird."

Das könnte Sie auch interessieren

Zwar sei dem KSC-Übungsleiter ein volles Haus "wie gegen den HSV am liebsten. Doch wir müssen uns jetzt auf die neue Situation einstellen und sie annehmen. Aus meiner Sicht fällt nur der Heimspielcharakter weg, wenn keine Zuschauer dabei sind."

Tabelle für Eichner "kein großer Vor- oder Nachteil"

In der sächsischen Landeshauptstadt erwartet Eichner ein Team, "welches die ganze Zeit den Fuß auf dem Gaspedal hat." Der Aufsteiger stelle den KSC vor eine große Herausforderung und man müsse clever genug agieren um erfolgreich zu sein. Außerdem müsse der KSC großen Einsatz und eine hohe Kampfbereitschaft zeigen. "Mindestens das was der Gegner bringt müssen wir ihm entgegensetzen, was Dresden hier zeigt ist großartig."

KSC-Training vom 2. Dezember
Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Das mit den Sachsen erneut ein Gegner - wie bereits Hannover - aus der unteren Tabellenregion auf den KSC wartet, ist für Eichner "kein großer Vor- oder Nachteil. Ich denke, beide Mannschaften bewegen sich dort, wo sie sich wohlfühlen und ohne die Zielsetzung in Dresden zu kennen, haben sie schon einige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt."

Das könnte Sie auch interessieren

Ob Eichner seiner siegreichen Elf aus dem Hannover-Spiel erneut vertraut, ließ er offen. "Wir machen und permanent Gedanken: Welcher Spieler hat welche Qualität und wie passt diese zum nächsten Gegner? Einfach zu sagen 'wir haben 4:0 gewonnen, alles bleibt gleich' kann passieren, kann aber auch nicht passieren."