Der Donnerstagvormittag brachte Karlsruhe viel Regen und mache somit auch das Abschlusstraining des Karlsruher SC vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig zu einer "sehr nassen Veranstaltung und wir sind froh wieder trocken zu sein", eröffnet Cheftrainer Christian Eichner die Pressekonferenz nach der letzten Trainingseinheit der Woche.

Cueto ist raus, Rossmann drin

Während Eichner den anwesenden Pressevertretern Rede und Antwort stand, machte sich im Hintergrund bereits der KSC-Mannschaftsbus für die Reise nach Niedersachsen abfahrbereit. Nicht mit einsteigen wird Lucas Cueto. Der Mittelfeldspieler laboriert schon seit der vergangenen Woche mit einer Achillessehnenreizung. Für ihn rückt Tim Rossmann in den Spieltagskader.

Der Karlsruher Trainer Christian Eichner.
Der Karlsruher Trainer Christian Eichner. | Bild: Uli Deck/dpa/Archivbild

Der Cueteo-Rossmann-Tausch ist die erste Veränderung im Kader seit mehreren Wochen. Eine Veränderung an der zuletzt erfolgreichen Startelf wird es wohl nicht geben, wie Eichner durchblicken ließ. "Die Spieler, die den Weg in den letzten vier, fünf Wochen mit allen anderen gegangen sind, haben sich dies erarbeitet und für den Moment hat sich die Mannschaft gefunden."

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Für Eichner habe sich in den vergangenen Spielen "beginnend im Tor, mit unseren beiden Innenverteidigern, dem Paket im Mittelfeld plus den beiden Jungs ganz vorne eine Achse gefunden, die aber auch immer wieder Druck von hinten bekommt."

Beispielsweise führte Eichner das "respektvolle Duell" zwischen Sebastian Jung und Marco Thiede oder den Kampf im Sturm auf. "Ich erfreue mich an diesem Konkurrenzkampf, weil Thiedex (Marco Thiede, Anm.d.Red.) in den letzten Wochen einen Schritt nach vorne gemacht hat, aber es werden auch Momente kommen, wo Sebastian starten wird."

"Ein 50:50 Spiel"

"Eichner weiter: "Die Jungs, die gerade warten, haben jederzeit die Möglichkeit zu beginnen und auch in der Innenverteidigung wartet in der zweiten Reihe Quantität und  Qualität."

Christian Eichner (KSC Trainer rechts) zu Beginn des Trainings.
Christian Eichner (KSC Trainer rechts) zu Beginn des Trainings. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Nachdem die Karlsruher zuletzt mit dem HSV und Heidenheim zwei Teams aus dem oberen Tabellendrittel bespielen mussten, wartet mit der Eintracht nun der Tabellenvorletzte. Für Eichner "wieder ein Beispiel, was in dieser Liga möglich ist, eine 50:50 Spiel." 

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Braunschweig sei in den letzten Wochen auch punktemäßig mehr in Schwung gekommen und "wir werden alles daran setzten, das Pendel wieder in unsere Richtung ausschlagen zu lassen", so Eichner.

Achtung vor Kaufmann und Ujah

Eine besondere Motivation benötige sein Team aufgrund des tiefen Tabellenplatzes des Gegners nicht, aber "die Verhältnisse auf dem Feld werden sich im Vergleich zum HSV verändern. Ich erwarte, dass wir mehr den Ball haben und die Jungs vor gegnerspezifischen Dingen warnen."

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So müsse sein Elf auf das schnelle Umschaltspiel der Löwen und ihr enormes Temp im Sturm achten. "Mit Fabio Kaufmann und Anthony Ujah haben sie hohes Tempo und wir müssen uns schon bei Ballbesitz darauf einstellen, was passiert, wenn wir den Ball abgeben. Bei allen anderen Dingen hat mich die Mannschaft noch nie negativ überrascht."