Weil der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den badischen Traditionsclub wegen Zuschauer-Ausschreitungen in der vergangenen Saison zu einem "Geisterspiel" verurteilt hatte, verfolgten die Fans die Partie gemeinsam auf einer Großbildleinwand.

Die Faninitiative "Pro KSC" hatte in der vergangenen Woche kurzfristig das "Public Viewing" organisiert, das Spiel wurde vom Regionalsender "Baden TV" übertragen. Es wurden eigens "Geistertickets" verkauft, der Erlös soll vollständig dem Verein zukommen und so den finanziellen Schaden des Clubs lindern. Nach Angaben von "Pro KSC" wurden rund 2.000 Karten verkauft. "Es ist toll, dass so viele Menschen gekommen sind und zeigen, dass sie hinter dem KSC stehen. Es ist auch ein schönes Zeichen an den DFB, dass Karlsruhe lebt", erklärte Martin Löffler, Vorstandsvorsitzender der Supporters Karlsruhe.

Auch 35 Anhänger aus Osnabrück hatten sich auf den Weg nach Baden gemacht und nahmen an der Fanveranstaltung teil. "Osnabrück hat das gleiche Schicksal wie wir. Vielmehr werden sie sogar für etwas bestraft, was sie nicht gemacht haben. Umso schöner ist das Zeichen, dass jetzt alle Fans zusammenrücken", meinte Löffler.

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