Drei Siege wurden bejubelt, dazu gab‘s zwei Unentschieden und vier Niederlagen. 18 Punkte hat die Eichner Elf auf dem Konto. 26 Tore wurden erzielt - im Schnitt waren das 1,6 Tore pro Partie. Aber 30 musste man hinnehmen - fast zwei Gegentreffer pro Begegnung.

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"Schleuse" bester Torschütze

Bester Torschütze im KSC Trikot war Fabian Schleusener mit sieben Treffern. Nur fünf Zweitligaprofis waren treffsicherer. Schleusener gab in 17 Spielen 52 Torschüsse ab. Nur Terence Boyd aus Kaiserslautern und Robert Glatzel vom HSV schossen häufiger. Die KSC Profis ballerten 252-mal aufs gegnerische Gehäuse.

Der Karlsruher Fabian Schleusener (l) und der Heidenheimer Lennard Maloney kämpfen um den Ball.
Der Karlsruher Fabian Schleusener (l) und der Heidenheimer Lennard Maloney kämpfen um den Ball. | Bild: Uli Deck/dpa

Die meisten gelben Karten sah Marcel Franke - gegen St. Pauli war es Verwarnung Nummer fünf. Der in der Startelf gesetzte Innenverteidiger, muss daher gegen Paderborn zum Rückrundenauftakt gesperrt zuschauen.

Gondorf kassierte die meisten Fouls

Die Blau-Weißen hatten in der Hinrunde 52 Prozent Ballbesitz, bei rund 76 Prozent lag die Passquote. Philip Heise hatte die meisten Ballkontakte: 1.263. Die meisten Fouls unterliefen Kapitän Jerome Gondorf. 26 in 16 Spielen bei denen er auf dem Feld stand. Heißt: 1,6 Fouls im Schnitt pro Partie.

Jerome Gondorf (l) erzielte den dritten KSC-Treffer in Regensburg.
Archivbild: Jerome Gondorf (l) erzielte den dritten KSC-Treffer in Regensburg. | Bild: Daniel Löb/dpa

Danach folgt Paul Nebel mit 22 Foulspielen. Überraschend: Am meisten gefoult von allen KSC Profis wurde - Gondorf! Das belegt, dass der Kapitän keinem Zweikampf aus dem Weg geht und manchmal nur mit einem Foul zu stoppen ist.

Marvin Wanitzek läuft am meisten

Die meisten Pässe spielte Marcel Franke: 621, beim Teamkollegen sind 566 davon angekommen. Bester Zweikämpfer im KSC Kader? Der "ewige Gordi!“ Daniel Gordon warf sich in seinen fünf Spielen in 65 Zweikämpfe. 43 davon hat er gewonnen. 22 verloren. Sind 66,15 Prozent siegreich gestalteter Duelle. Franke folgt auf Rang zwei mit 60,55 Prozent.

Marvin Wanitzek war mit 11,38 Kilometer pro Begegnung der laufstärkste KSC’ler. Jerome Gondorf kam auf stolze 11,02 Kilometer. Mit durchschnittlich absolvierten 113,75 Kilometern pro Partie belegen die Fächerstädter die Mittelfeldposition neun. Der FC Heidenheim spulte im Schnitt 120,45 Kilometer ab. Tabellenletzter in diesem Ranking - Sandhausen 108,88 Kilometer.

Marvin Wanitzek (KSC 10) im Duell mit Kyoung-Rok Choi (KSC 11)
Marvin Wanitzek (KSC 10) im Duell mit Kyoung-Rok Choi (KSC 11) | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Bei den Sprints belegt der KSC Rang 14, mit 3.353 Sprints. Heidenheim führt diese Tabelle an - mit 4.013 Sprints. Auch bei den intensiven Läufen sind die Schwaben Tabellenführer. 12.704-mal gaben die Heidenheimer in der Hinrunde richtig Gas. Der KSC war da zurückhaltender. Heißt: Position 12 mit 10.885 intensiven Läufen. Das Durchschnittsalter der eingesetzten KSC Profis: 25,23 Jahre. Damit liegt man in der Liga im hinteren Mittelfeld.

28 gelbe Karten

Eines war das KSC Team: Sehr fair. 28 gelbe Karten gab‘s, die wenigsten aller Clubs. Dazu einmal gelb-rot. In der Zweikampfstatistik der Teams belegt der KSC den Relegationsrang mit 49,06 gewonnener Duelle.

Paderborn hat da den Ligabestwert mit 53,08. Nur der HSV schlägt mehr Flanken aus dem Spiel heraus als die Fächerstädter. HSV 247 - KSC 242 Flanken. Zuschauer kamen zu den neun KSC Heimspielen 17.796 im Schnitt. Und das bei einer Baustelle - beeindruckend.

Im Vergleich dazu: Zum SV Sandhausen kamen im Schnitt 5.502 Fans ins Stadion im Hardtwald.