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Karlsruhe: KSC-Torjäger Hofmann hadert mit Chancenverwertung gegen Regensburg: "Den mache ich eigentlich blind rein"

Karlsruhe

KSC-Torjäger Hofmann hadert mit Chancenverwertung gegen Regensburg: "Den mache ich eigentlich blind rein"

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    Trotz seines wichtigen Tores zum Ausgleich gegen Regensburg, ist Philipp Hofmann nicht ganz zufrieden.
    Trotz seines wichtigen Tores zum Ausgleich gegen Regensburg, ist Philipp Hofmann nicht ganz zufrieden. Foto: Carmele/TMC-Fotografie

    Philipp Hofmann gibt nie auf. Wie die komplette KSC-Elf. Einsatz, Engagement und enormer Siegeswille, das zeichnet das aktuelle KSC-Team aus. Auch gegen Regensburg musste man - wie des Öfteren in dieser Saison - einem Rückstand hinterherlaufen. Aber: jeder bei den Blau-Weißen gab alles.

    "Lebensversicherung" Philipp Hofmann

    Die Badener brillierten zwar nicht spielerisch, versuchten aber immer wieder, spielerische Lösungen zu finden. Und vor allem: Das Team kämpfte enorm und verdienten sich das Remis absolut. Es dauerte, aber es gelang der Ausgleichstreffer zum 1:1, zum verdienten Punktgewinn. Torschütze? Natürlich "Lebensversicherung" Philipp Hofmann. Mit Saisontreffer Nummer 14 rettete er dem KSC einen verdienten Punkt.

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    Foto: Mia

    Insgesamt erzielte der zentrale Stürmer schon 44 Tore im Trikot des KSC. Vereinsbestwert! Für den Torjäger geht der "Punktgewinn in Ordnung. Wichtig war, dass wir nicht verloren haben und somit Regensburg hinter uns gelassen haben." In der ersten Halbzeit habe man gut gespielt, "aber es kam wenig rum, durch einen individuellen Fehler sind wir in Rückstand geraten", so Hofmann, der einige Chancen nicht nutzte. In der Halbzeit habe man sich gesagt, "die Richtung stimmt, wir haben schon oft Spiele gedreht."

    Gegen Regensburg hätte die KSC-Tormaschine zwei, ja gar drei Treffer mehr erzielen können. Aber es klappte nicht so wie gewollt. "Hoffi" vergab gute Gelegenheiten, sagt dazu ehrlich: "Den kurz nach der Halbzeit, den mache ich eigentlich blind rein." Da kam er - wieder einmal - vor einem Gegenspieler den Ball, spitzelte die Kugel aber neben das Gehäuse.

    Hofmann kann seine Chancen nicht nutzen

    Zwei weitere Beispiele: In Minute zehn kam die Flanke des offensiv agilen Philip Heise, "Hoffi" hat den Fuß schneller an der Kugel als sein Gegenspieler - doch Gästekeeper Alexander Meyer kann klären. Kurz vor Ende der Begegnung war es erneut Heise, der eine Flanke nach innen zirkelte, wieder war Hofmann zur Stelle - leider köpfte er über das Gästegehäuse.

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    Foto: Mia

    Dem "Zielspieler" der Badener, der - aufgrund seiner technischen Fähigkeiten - den Ball in jeder Lage annehmen kann, fehlte lange die Präzision: Und: das Quäntchen Glück bei seinen Abschlüssen. Vergebene Torchancen ärgern "Hoffi", damit hadert er immer. Aber daher aufgeben? Den Kopf in den Sand stecken und eine Niederlage einfach hinnehmen? Das ist - keine Option!

    Topwerte für Hofmann

    Er habe sich immer wieder gedacht: "Weiter geht’s. Und ich wurde dann auch belohnt." Seine Passquote: 61 Prozent der Pässe landeten beim Teamkollegen. Ein guter Wert. Die Zweikampfquote: 62 Prozent. Für einen zentralen Stürmer - ein absoluter Topwert. Zwei Belege, wie wichtig "Tormaschine Hoffi" für den KSC ist.

    Was seine Zukunft angeht, ob er trotz auslaufenden Vertrags beim KSC bleibt oder den Club verlässt - dazu habe er noch keine endgültige Entscheidung getroffen. "Ich werde mir demnächst Gedanken machen, entschieden ist nicht, es gibt auch keine Tendenz", sagte er.

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