Karlsruhe: KSC-Jubiläum: Ein Jahr mit Christian Eichner in Bildern
Karlsruhe
KSC-Jubiläum: Ein Jahr mit Christian Eichner in Bildern
Herzlichen Glückwunsch, Christian Eichner! Im Wildpark wird heute einjähriges Jubiläum gefeiert. Denn genau heute vor einem Jahr wurde Christian Eichner zum Cheftrainer beim Karlsruher SC erklärt. Für uns ein Grund zurückzublicken und das ereignisreiche Jahr des Fußballlehrers Revue passieren zu lassen. Ein Rückblick in Bildern.
Christian Eichner und seine Mannschaft testen am 24. März gegen den FC Basel.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Die "Ära Eichner" beginnt am 3. Februar 2020. An diesem Tag wird Christian Eichner, bis dahin Co-Trainer unter Alois Schwartz und U17-Jugendtrainer - zunächst interimsweise Cheftrainer beim KSC. Für Alois Schwartz endet damit eine 29 Monate lange und auch durchaus erfolgreiche Amtszeit. Doch nach vier Niederlagen in Serie ist Schluss für den Aufstiegstrainer. Eichner übernimmt die Badener auf Tabellenplatz 17 mit 20 Punkten - und soll die Mannschaft zum Klassenerhalt führen.
Das Wetter passte damals perfekt ins Bild: Nach einer 0:2 Heimniederlage gegen Holstein Kiel muss Alois Schwartz gehen.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Doch bevor es soweit ist, geht es zunächst im DFB-Pokal gegen den damaligen Tabellenführer der Regionalliga Südwest, den 1.FC Saarbrücken - und das Profidebüt als Cheftrainer könnte für Eichner nicht unglücklicher laufen: In einer Highlight-armen Partie unterliegt der KSC dem Außenseiter am Ende im Elfmeterschießen. Die große Chance aufs Viertelfinale: verspielt. Es ist die nun fünfte Niederlage in Folge für die Profis des KSC.
Gegen den 1.FC Saarbrücken musste der KSC auch als Verlierer vom Platz gehen.Foto: Oliver Dietze/dpa
Daniel Thioune (VfL Osnabrück Trainer) und Christian Eichner (KSC Trainer) vor Spielbeginn im Gespräch: Gegen Osnabrück holt Eichner dann seinen ersten Punkt als Cheftrainer.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Christian Eichner (KSC Trainer)Foto: Carmele|TMC Fotografie
Bis der KSC nämlich den zweiten Sieg unter Eichner feiern darf, dauert es lange. Gegen Nürnberg und Heidenheim gehen die Wildpark-Kicker als Verlierer vom Platz. Danach ist erst mal Schluss mit Fußball. Wegen der Corona-Pandemie ruht auch der Spielbetrieb im deutschen Profifußball.
Die Bälle rollen nicht: Im März und April ruht auch der Profifußball.Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Doch die Corona-Pause scheint der Mannschaft gutgetan zu haben. Am 26. Spieltag meldet sich der KSC mit einem 2:0-Sieg gegen Darmstadt zurück - ein perfekter Auftakt vor leeren Rängen im Wildpark. Aber: Mittlerweile ist wieder Tabellenplatz 17 die Heimat des KSC.
Vor Spielbeginn. Christian Eichner (KSC Trainer) mit Maske im Dialog mit Lukas Fröde (KSC 4), vor der leeren Fantribüne.Foto: Markus Gilliar (GES-Sportfoto)
Nach dem Darmstadt-Sieg müht sich der Wildpark-Club von Punkt zu Punkt - bis zum 31. Spieltag: Im spannenden Derby gegen den VfB Stuttgart gelingt ein 2:1-Heimsieg. Die Fans sind völlig aus dem Häuschen und auch Christian Eichner ist eine deutlichere Erleichterung anzumerken. Mit dem Sieg hüpft der KSC auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz. Drei Spiele bleiben, um die Mission Klassenerhalt zu erfüllen.
Grenzenloser Jubel: Lukas Fröde trifft gegen den VfB Stuttgart zum 2:1.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Gute Laune bei Christian Eichner während dem Trainingsauftakt.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Doch wie schon im Februar verläuft der Start in die neue Spielzeit nicht gut, im Gegenteil: Im DFB-Pokal gegen Union Berlin und in den ersten drei Ligaspielen schießt der KSC kein eigenes Tor und geht stets als Verlierer vom Platz.
Nachdenklich: Wieder startet der KSC alles andere als gut unter Christian Eichner.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Siegerpose: Zwischen dem siebten und zehnten Spieltag feiert Eichner mit seiner Mannschaft vier Siege in Folge.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Aber: Es gibt auch noch nicht so erfreuliche Zeiten im Wildpark. Kurz vor Weihnachten muss der KSC gegen Düsseldorf, Aue und Hamburg drei Niederlagen in Serie einstecken. Damit geht die Eichner-Elf als Tabellenvierzehnte in die "Mini-Winterpause."
Vor dem Spiel: Christian Eichner lacht. Die Niederlage im letzten Pflichtspiel wird aber für weniger freundliche Mienen gesorgt haben.Foto: Carmele | TMC-Fotografie
Doch die Wende kommt pünktlich mit dem Jahreswechsel: 2021 ist bisher das Jahr für Eichner und den KSC. Im Januar sammelt das Team 16 von 18 möglichen Punkten und schlägt dabei Top-Teams wie Fürth, Kiel oder Bochum. Außerdem kann der KSC die aktuell beste Bilanz in den letzten sechs Spielen vorweisen und liegt im Moment auf Platz fünf der Tabelle.
Christian Eichner an der Seitenlinie gegen Hannover 96: angespannt und unzufrieden.Foto: Carmele/TMC-Fotografie
Nach einem Jahr hat sich also sehr viel getan beim KSC. Eichner ist dabei, die Mannschaft von einem Abstiegskandidaten zu einem soliden Zweitligisten zu entwickeln und findet sich ein Jahr nach Dienstantritt am anderen Tabellenende wieder.
Blick voraus: Was hält die Zukunft für Christian Eichner und den KSC bereit?Foto: Carmele/TMC-Fotografie
Wer weiß, was dem Trainer und seiner Mannschaft in der aktuellen Form noch alles gelingen wird. Klar ist: Die Fans dürfen gespannt sein und auf eine erfolgreiche Zukunft unter "ihrem" Cheftrainer hoffen. Jetzt geht es in den nächsten drei Spielen gegen Regensburg, Sandhausen und Nürnberg - auf schnellstem Wege zum erhofften Klassenerhalt.