Malik Batmaz präsentierte sich wie immer: Mit viel Einsatz und Engagement. Bisweilen wirkte der 22-Jährige - verständlicherweise - etwas übermotiviert, verlor Bälle. Aber: er war torgefährlich. Schon nach acht Minuten ein guter und gefährlicher Rechtsschuss, der knapp links am Gästegehäuse vorbei zischte.

"Malik hat all das erfüllt"

Kurz danach traf der agile Angreifer, nach einer guten Flanke von Jerome Gondorf, die Kugel nicht richtig. Nach rund einer halben Stunde war es dann so weit. Das KSC Eigengewächs erzielte den Ausgleich zum 1:1. Dass er zuvor heftig mit einem Abwehrspieler des SVS heftig zusammengeprallt war -vergessen. Kurz den Kopf geschüttelt - weiter ging es.

KSC gegen Sandhausen, 08.02
Bild: Mia

Batmaz war sich für keinen Zweikampf zu schade, attackierte die die Abwehr der Gäste früh, sorgte so für Unruhe. Als die Kräfte schwanden, nahm ihn Trainer Eichner nach mehr als einer Stunde vom Feld. Batmaz brachte es in dieser Zeit auf drei Torschüsse, eine Laufleistung von 6,48 Kilometern und eine Passquote von 64 Prozent. Ansprechende Werte.

Das könnte Sie auch interessieren

Eichner erläuterte seine Entscheidung pro Batmaz: "Wir sind vorne auf der Suche. Für Malik hat gesprochen, dass wir im Angriff mehr Körperlichkeit haben wollten, etwas mehr Rabatz und etwas mehr wilder Hund – dafür steht Malik. Er hat all das erfüllt.“