Klaus Hoffmann, der für den Tourismus zuständige Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, erläutert: "Studien zeigen, dass vor allem Studenten, Jungmanager und Rentner, die bislang mit dem Auto unterwegs waren, die Fernbuslinien nutzen. Gerade Familien aus dem ländlichen Bereich, denen das mehrmalige Umsteigen bei einer Reise mit der Deutschen Bahn zu umständlich ist, steigen auf Fernbusse um. Durch die Zusammenarbeit mit MeinFernbus sehen wir noch ein großes Potential für den Tourismus in Karlsruhe."

Karlsruhe: Wichtiger Bahn- und Busknotenpunkt

Um eine schnelle und einfache Buchung von Fahrtkarten gewährleisten zu können, nutzt die Tourist-Information Karlsruhe als Vertriebsagentur ein eigenes Online-System. Aktuelle Liniennetzpläne und Informationen zu MeinFernbus liegen ebenfalls in der Tourist-Information bereit. Die Fernbusse starten von der Fernbushaltestelle, die sich hinter dem Hauptbahnhof Karlsruhe befindet, und die mit mehreren überdachten Wartehäuschen, Telefonzellen, Internetmöglichkeit, Toiletten, Anbindung an den ÖPNV und Parkmöglichkeiten ausgestattet ist.

 

Die neue Fernbusverbindung von Karlsruhe nach Berlin wurde ermöglicht durch die Aufhebung eines der ältesten Monopole in Deutschland: 1931 wurde in der Überlandverkehrsordnung verfügt, dass es keine Fernbuslinien als Konkurrenz zur Reichsbahn geben darf. Mit der Freigabe des Fernbusverkehrs in Deutschland am 1. Januar diesen Jahres sei Karlsruhe damit nicht nur ein wichtiger Bahnknotenpunkt sondern auch Haltepunkt im bundesdeutschen Busliniennetz, so heißt es abschließend in der Pressemitteilung der KMK.

Weitere Informationen zur Buslinie Freiburg - Karlsruhe - Würzburg - Suhl - Berlin unter meinfernbus.de.

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