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Karlsruhe Neun Millionen Euro für die Zukunft der Fortbewegung: Wie Karlsruhe die Mobilität revolutionieren will

Autonomes Fahren, miteinander kommunizierende Autos oder innovative Antriebssysteme - die Anforderungen an die Mobilität der Zukunft wächst ständig. Aus diesem Grund haben sich in Karlsruhe verschiedene Forschungseinrichtungen zur Profilregion Mobilitätssysteme zusammengeschlossen. In einer zweijährigen Forschungsphase wollen sie sechs Projekte unter anderem rund um autonomes Fahren, neue Kraftstoffe und Digitalisierung im Verkehr vorantreiben.

 "Effizient, intelligent und integriert": Unter diesem Motto haben die vier in Karlsruhe ansässigen Fraunhofer-Institute zusammen mit dem Forschungszentrum Informatik (FZI), der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sowie 20 beteiligte Institutionen vor rund drei Jahren die Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe gegründet.

Leistungszentrum soll Unternehmen und Wissenschaft verknüpfen

Nach der dreijährigen Pilotphase geht das Projekt am Freitag, 10. Mai, für die kommenden zwei Jahre in die sogenannte Kernphase. Ziel des Forschungsclusters soll es sein, Unternehmen, Wissenschaftler und politische Entscheider zu verknüpfen und über neue Innovationen zu informieren, um so die Wende für die künftige Mobilität herbeizuführen.

Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe
Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus aus dem Wirtschaftsministerium bei der Vorstellung der Kernphase. | Bild: Hammer Photographie

"Es wird immer schwerer, Systeme wie noch zu Zeiten von Carl Benz von Grund auf zu revolutionieren", sagt Matthias Pfriem, Clustermanager der Profilregion Mobilitätssysteme am KIT, im Gespräch mit ka-news am Freitag. "Aus diesem Grund müssen wir immer interdisziplinärer und breiter forschen." 

Besonders bei der Verknüpfung dieser Forschung mit Akteuren aus Bereichen wie der Wirtschaft soll das Leistungszentrum helfen. "Mit der Profilregion Mobilitätssysteme sollen unsere Forschungserkenntnisse ihren Weg in die Umsetzung finden", so Pfriem weiter. "So stehen wir auch in regem Kontakt unter anderem mit der Stadt Karlsruhe, um unsere Erkenntnisse in die örtliche Politik mit einfließen zu lassen."

"Das Testfeld für autonomes Fahren ist unser Schaufenster"

Sechs Forschungsprojekte sollen dabei in den kommenden zwei Jahren im Vordergrund stehen. Neben Leichtbau-Batterien oder einem Antrieb für regenerative Kraftstoffe befassen sich die Forscher dabei beispielsweise auch mit gesellschaftlichen Fragen zu den künftigen Anforderungen an die Mobilität. 

Profilregion Mobilitätssysteme
Das autonome Fahren ist ein wichtiges Forschungsthema für die Profilregion Mobilitätssysteme. | Bild: Hammer Photographie

Am meisten mit Spannung verfolgt werden laut Clustermanager Matthias Pfriem aber die Forschungen rund um das autonome Fahren, für das Karlsruhe seit Mai 2018 über ein eigenes Testfeld verfügt. "Das Testfeld für autonomes Fahren ist natürlich unser Schaufenster", erklärt er im Gespräch mit ka-news. "Diese Technologie ist ein großer Schritt, durch den beispielsweise der ÖPNV potentiell revolutioniert werden könnte."

Profilregion Mobilitätssysteme
Die Projektpartner bei der Übergabe des Förderschecks am Freitag. | Bild: Hammer Photographie

Das Land Baden-Württemberg sowie die Partner und die Industrie unterstützen die Profilregion Mobilitätssysteme in der Kernphase mit jeweils 4,75 Millionen Euro. Insgesamt rund neun Millionen Euro sollen so für die sechs Forschungsbereiche in den kommenden zwei Jahren zur Verfügung stehen. 

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  •   dipfele
    (5591 Beiträge)

    15.05.2019 14:07 Uhr
    E-Autos....
    .. dürfte es nur noch geben, statt Verbrenner. In dünn besiedelten Gegenden oder Vorstädten für die erste und letzte Meile zur nächsten Haltestelle oder Bahnhof.
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  •   107
    (415 Beiträge)

    14.05.2019 21:19 Uhr
    @andip : "So hat es das Rathaus gemacht auf ihrem privaten Grund"
    "Privater Grund" im "Rathaus" ?
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  •   andip
    (9870 Beiträge)

    15.05.2019 08:46 Uhr
    Der Rathaushof
    ist deshalb privater Grund, weil er für die allgemeine Öffentlichkeit nicht zugängig ist.
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  •   107
    (415 Beiträge)

    15.05.2019 23:30 Uhr
    so lautet die Definition für "lupenreines Feudalherrengebaren" und
    nicht zu vergessen: der 7er BMW Plug-In Hybrid Dienstwagen für den Leiter der Abteilung 1.

    "Wer schon hat, der will nicht."
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  •   Der_dunkle_Turm
    (649 Beiträge)

    13.06.2019 18:19 Uhr
    Ich fände es cool,
    wenn Mentrup endlich mal konsequent wäre und seine Luxuskarosse in Stadtmobil integrieren würde.

    Die Schleuder steht doch sowieso die meiste Zeit nutzlos rum. Und auch ein Herr Mentrup mit rotem Schal kann ja auch mal Zeichen setzten und mit der Bahn zum nächsten Spatenstich anreisen.

    Glaubwürdigkeit und Charakter sind leider nicht jedermanns Stärke.
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  •   Bahnnutzer100
    (222 Beiträge)

    14.05.2019 12:05 Uhr
    Antriebswende statt Verkehrswende
    Was die anbieten ist der gleiche Verkehr in einer anderen Verpackung! Wir brauchen aber eine Verkehrswende, d.h. weniger Autos, statt nur einer Antriebswende! Ich behaupte, private Elektroautos wird es zukünftig nur als Zweitwagen geben. Die Folge: noch mehr Autos und noch mehr Verkehrschaos.
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  •   FG1961
    (274 Beiträge)

    13.05.2019 06:17 Uhr
    Und wieder ein Projekt
    aus dem "geheimen" Übersichtskatalog: Steuergelder auf Abruf - geförderte Projekte.
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  •   107
    (415 Beiträge)

    13.05.2019 06:10 Uhr
    Seit 26. April 2013 könnte ein Plug-In Hybrid Taxi abgasfrei
    durch die Stadt fahren.

    Eine Steckdose auf dem Taxi-Halteplatz gibt es bis heute nicht.

    Dafür finden wir 6 E-Ladestationen im Karlsruher Rathausinnenhof.

    Unglaublich aber wahr.
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  •   andip
    (9870 Beiträge)

    13.05.2019 08:44 Uhr
    Zum wiederholten Male
    Geh zur EnBW oder einem anderen Stromanbieter, bestell die eine, bezahle sie und dann kommt auch eine.
    So hat es das Rathaus gemacht auf ihrem privaten Grund und so machen es diejenigen, die auf privatem Grund ihr Auto laden wollen.
    Für den Bau von Ladesäulen auf öffentlichem Grund ist nicht die Stadt zuständig!
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  •   malerdoerfler
    (5837 Beiträge)

    13.05.2019 08:02 Uhr
    Du wunderst dich?
    Nicht wirklich, oder?
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