Im Rahmen des Projektes Sanierungsgebiet Innenstadt-Ost bildet der Kronenplatz einen Handlungsschwerpunkt. Seitens des Stadtplanungsamtes wurden daher Ideen zur Belebung des Platzes gesucht. Er wurde laut Stadt in seiner Funktion als öffentlicher Platz und als Wohnumfeld für die Angrenzer beleuchtet.
Bessere Sitzgelegenheiten und mehr Grünelemente
Ziel müsse es sein, den Platz für die gesamte Innenstadt, aber auch konkret für die Anwohner attraktiver und erlebbarer zu machen. "Weg vom wahnsinnig schlechten Ruf" laute die Devise. Unter anderem seien laut Stadt qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche mit besseren Sitzgelegenheiten und ergänzenden Grünelementen angedacht.

Man wünsche sich eine Inszenierung des Platzes mit Licht und eine künstlerische Gestaltung der Fassaden. Außerdem "eine Neuorientierung des Wochenmarktes an der Haltestelle und bessere Rahmenbedingungen für Gastronomie und Einzelhandel", heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.
Bereits 2020 erste positive Veränderungen
Der Wunsch sei, dass alle an einem Strang ziehen und Lösungen suchen, wie der Platz in einem gegenseitigen Miteinander besser bespielt werden kann. "Mit den Entwicklungen im Triangel-Gebäude des KIT und der Absicht des Jubez, das Erdgeschoss am Kronenplatz mitzubenutzen, ergeben sich bereits 2020 erste positive Veränderungen", so die Stadt weiter.

Der Kronenplatz habe eine Chance, gegenüber anderen Plätzen in der Innenstadt zu bestehen. Gerade weil er laut Stadt noch unfertig und ein noch junger Platz in der Karlsruher Stadtgeschichte ist. "Man darf gespannt sein, wie es im Zuge des Sanierungsverfahrens weitergeht", meinte Klaus Winkler vom Bürgerverein Altstadt. Im März 2020 soll der Dialog zur Belebung des Kronenplatzes weitergeführt werden.