21 Weihnachtsstände und mehrere Lichtinstallationen sind in der ganzen Innenstadt zur diesjährigen Weihnachtsstadt aufgestellt worden. Doch wegen Corona müssen sich die Schausteller dieses Jahr sowohl räumlich als auch zeitlich umorientieren. Dabei gab es wohl einige Ungereimtheiten.

Weihnachtsstadt 2020 Filder Mandelbrennerei
Die Mandelbrennerei der Familie Filder | Bild: Verena Müller-Witt

Das Problem: Die KTG und KME hatten zuvor nicht eindeutig auf ihrer Website kommuniziert, an welchen Tagen die Stände geöffnet haben dürfen. Das führte dazu, dass viele Bürger am vergangenen Sonntag vor verschlossenen Hütten standen.

Erst jetzt, am Dienstagvormittag, wurde darüber in einem runden Tisch Klartext gesprochen.

Essen und Trinken darf Sonntags verkauft werden

"Es war nicht klar, ob die Schausteller bei diesen Sondernutzungen auch sonntags öffnen dürfen", so Armin Baumbusch, Leiter vom Marktamt Karlsruhe, im Gespräch mit ka-news.de.

"Am Sonntag herrscht das Feiertagsgesetz, da dürfen die Stände normalerweise gar nicht öffnen", erklärt der Marktamtsleiter.

Weihnachtsstadt 2020
Essen und Trinken darf weiterhin verkauft werden. | Bild: Thomas Riedel

Doch das soll jetzt anders werden: Ab sofort dürfen Essens- und Getränkestände auch sonntags öffnen.

"Man behandelt das jetzt wie den Christkindlesmarkt früher", erklärt Baumbusch. Das heißt: Zwischen 11 und 20 Uhr von Montag bis Sonntag darf die Weihnachtsstadt ihre Pforten öffnen. Zumindest der größte Teil: Lediglich die Kunsthandwerker müssen ihre Hüttenfenster geschlossen halten. 

Eine dementsprechende Korrektur der KTG und KME Website karlsruhe-erleben, soll im Verlauf des Tages noch folgen.

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