Montag, 01. Februar, 9.35 Uhr Zwei Rehe gestorben
Wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Karlsruhe auf Anfrage von ka-news.de mitteilte haben zwei Rehe nicht überlebt. Während eines der Rehe aufgrund der vielen Besucher erneut ins Wasser flüchtete und dort ertrank, musste ein weiteres Tier vom hinzugerufenen Jagdpächter erschossen werden.
"Es muss den Leuten klar sein, dass die Rehe hätten gerettet werden können", erklärte die Sprecherin. "Wenn Schaulustige mit ihren Hunden dort auftauchen und zuschauen, dann wird somit die Rettung der Tiere zusätzlich erschwert."
Aus diesem Grund bittet die Polizei Karlsruhe darum, Ausflüge an die Hochwassergebiete zu unterlassen.
Sonntag, 31. Januar, 14.02 Uhr Rehe müssen von Feuerwehr gerettet werden
Die Feuerwehr wurde gegen Mittag zum Einsatzort am Pfinzentlastungskanal gerufen. Mehrere Rehe standen im überfluteten Gebiet und konnten sich nicht befreien. Laut Feuerwehr flüchteten die Rehe aufgrund des "Hochwassertourismus" vor den vielen Menschen.

Nach der Ankunft sperrte die Freiwillige Feuerwehr das Gebiet weiträumig ab. Dadurch konnten sich die Wildtiere eigenständig aus ihrer Misslage befreien. "Ein Tier war jedoch so geschwächt, dass es sich eine Weile am Ufer erholen musste", sagt Robert Redinger, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen, im Gespräch mit ka-news.de.

Am Sonntag steht der Pegel des Rheins bei Maxau bei über acht Metern. Die Feuerwehr bittet die Bürger, die überfluteten Gebiete zu meiden. "Die Deiche sind aktuell einer extremen Belastung ausgesetzt. Bitte betreten Sie diese nicht", heißt es in dem Aufruf der Freiwilligen Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen.

Auch weiter nördlich in Oberhausen-Rheinhausen herrscht Hochwasser. ka-Reporterin Margret schickt vom Sonntagmittag Bilder aus dem Ort im Landkreis Karlsruhe.
